Rollenketten
Geräuscharm für hohe Ansprüche
Denn Lärm macht krank: Das ist wissenschaftlich erwiesen. Die neue geräuscharme Rollenkette SN (Silent Noiseless) von Tsubaki dient also der Vorbeugung gegen Krankheiten – natürlich nicht nur, versteht sich. Sie hat außerdem noch einiges mehr zu bieten: Der Hersteller fertigte die geräuscharme Rollenkette gemäß dem „International Standard for Environmental Management and Inspection“. Sie reduziert die Geräusche an Maschinen und verbessert so die allgemeinen Arbeitsbedingungen. Bisher bediente man sich der Keilriemen, um Geräusche zu reduzieren. Diese jedoch brachten Einschränkungen in Anwendung, Festigkeit und höhere Gesamtkosten mit sich. Die geräuscharme Rollenkette hingegen genügt auch höheren Festigkeitsansprüchen. Sie eignet sich für den Einsatz in Rollenbahnen, Drückmaschinen, medizinischen Prüfgeräten, Verpackungsmaschinen, automatischen Türen, Fahrtreppen, Einwickelmaschinen, der Konservenindustrie, für die Bühnenausrüstung oder in Lagerungsapplikationen. Der Hersteller ermöglicht den leisen Betrieb durch den Einsatz von Original-Federrollen von Tsubakimoto. Greift das Kettenrad in die neuartige Rollenkette ein, absorbiert die Federrolle die Aufschlagkraft. Verglichen mit Standard-Rollenketten ist das Geräuschniveau hier um etwa sechs bis acht Dezibel geringer. Diese Angabe stammt aus einem Test, bei dem eine Kettenbelastung von 3,92 kN vorlag, die Ketten nur vorgeschmiert waren und der Messpunkt ab Kettenrad 300 mm betrug. Der Arbeitstemperaturbereich der Rollenkette umfasst -10° bis +60 °C. Die zulässige Geschwindigkeit beträgt 200 m/min. Gemäß der DIN 8188 lassen sich bei der Konstruktion Standardkettenräder einsetzen. Die Rollenkette lässt sich direkt mit einer Standard-Rollenkette austauschen.
Übrigens: Das Produktportfolio wird bestimmt durch Antriebs- und Rollenketten mit Anbauteilen und große Förderketten für den Einsatz in die verschiedensten industriellen Branchen. Komplettiert wird das Programm durch Freiläufe, Rücklaufsperren und Sicherheitseinrichtungen. Im neuen, hochmodernen Logistikzentrum in Dordrecht (Niederlande) lassen sich Standardanbauteile zum sofortigen Einsatz montieren.
jg








