Antriebstechnik
Nix los bei kleinen Losgrößen
Von wegen! Auch bei kleinen Losgrößen ist das Roboterschweißen durchaus rentabel. Meint man jedenfalls bei Fronius Deutschland und hat den österreichischen Nutzfahrzeug-Hersteller Reform-Werke Bauer als Beleg dafür. Innerhalb seiner relativ schmalen Marktnische muss dieses Unternehmen sowohl spezielle Kundenwünsche als auch betriebswirtschaftliche Effizienz beachten.
Deshalb plädieren die Autobauer von Bauer für weitgehende Automation und setzen unter anderem auf das Roboterschweißen. Dafür ist seit 2003 bei den Österreichern das TPS-System von Fronius im Einsatz. Unterm Strich ergab sich damit nach einer ersten Bilanz ein um ein Drittel verkürzter Zeitaufwand, gleichzeitig hohe Betriebssicherheit und verbesserte Arbeitsbedingungen. Das Programm dafür erstellen die Fahrzeughersteller selbst, laut Fronius „leicht und selbstständig“. Das System für Roboteranwendungen eignet sich im Spektrum denkbarer Verfahren vom MIG/MAG-Lichtbogen- und Impulslichtbogenschweißen über das WIG-DC-Schweißen bis zum MIG-Löten im Schweißstrombereich von 3...400 Ampere. Es wiegt lediglich 35 Kilogramm. „Mit regelmäßigen Updates ist das System für die nächsten zehn Jahre aktuell“, heißt es dazu im Haus des Lieferanten. sh









