Antriebstechnik
Ganz legale Lasertricks
Die Schweißerei mit dem Laserstrahl ist bekannt und bekanntlich eine feine Sache, solange die Voraussetzungen bei den jeweils zu fügenden Partnern stimmen. Doch richtig eklig wirds immer dann, wenn beispielsweise zwei identische Kunststoffe oder Materialien mit geringem Kontrast per Laser verschweißt werden müssen. Dann ist der Griff in die Trickkiste nötig. Dann müssen daraus Pigmente und Farbstoffe im Dienst der Absorption respektive Transmission hervorgezaubert werden. Die Schweizer Fisba Optik aus St. Gallen berichtete auf der Kunststoffmesse K 2004 in Düsseldorf über solche und ähnliche ganz legale Tricks aus dem Laserleben. Beispielsweise darüber, dass verschiedene Methoden entwickelt wurden, um auch in den eingangs erwähnten Fällen zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen.
Der direkteste Ansatz wäre dann, die Farbmittel in den Kunststoff einzumischen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Teil kann ohne weitere Prozessumwege verschweißt werden. Das Bild zeigt schematisch die verschiedenen Möglichkeiten, wie das mit der Energieabsorption beim Laserschweißen funktioniert: Das Untermaterial muss jedenfalls ausreichend absorbieren, um die einfallende Laserstrahlung in Wärme umzusetzen. Eine andere Möglichkeit, die Absorption an der Schweißstelle zu erhöhen, bietet das Einbringen einer absorbierenden Schicht in Form einer Folie.sh









