Antriebstechnik
Völlig neue Wege
will Schurter mit seinem neuen 5150 IEC-Gerätestecker eröffnen. Laut Hersteller eignet sich dieser für einfache und universelle EMV im Hochfrequenzbereich. Die Serie verfügt über breitbandige Dämpfungseigenschaften bis über 1 GHz und kombiniert diese mit einer einfachen und universellen Stromzuführung. Diese Kombination und die Kompaktheit des Steckers sollen eine einfache, sichere und kostengünstige Alternative zu existierenden Lösungen darstellen und neue Möglichkeiten in der Hochfrequenzfilterung bieten.
Mit der neuen Serie weitet der Schweizer Spezialist für elektronische Komponenten den Einsatzbereich der X2Y-Filter-Technologie auf die EMV bei Stromzuführungen aus. Diese Filtertechnologie vereint die X- und Y-Kondensatoren eines typischen Netzfilters in einer Komponente. Dadurch entfallen die Kondensatoranschlüsse und die parasitären Impedanzen reduzieren sich auf ein Minimum. Im Ergebnis heißt das, dass eine breitbandige Dämpfung bis in den höchsten Frequenzbereich möglich ist.
Die Komponente ist mit einem C14-Gerätestecker ausgerüstet und relativ kompakt. Mit der doppelten Abschirmung und dem breiten Metallflansch eröffnet die Serie 5150 neue Wege in der Stromzuführung von hochfrequenzkritischen Anwendungen und kann als Alternative zu Durchführungsfiltern sowie zu mehrstufigen Filtern dienen. Anwendungsbeispiele sind Geräte in der Messtechnik, Datenverschlüsselung, Medizintechnik, IT- und Telekommunikation.
Die Filter sind für Front- und Rückwandmontage ausgelegt. Für Medizinanwendungen bietet das Unternehmen auch eine Version mit reduziertem Ableitstrom an. Die Baureihe hat die ENEC und cURus-Zulassungen und ist geeignet für Büro- und Medizinanwendungen gemäß IEC/EN 60950 bzw. 60601-1. Die Schurter Holding hat ihren Hauptsitz in Luzern (Schweiz) und ist in rund 60 Ländern auch international präsent. lg








