Antriebstechnik
Den letzten Schliff
verpasst die SPN Schwaben Präzision all ihren Zahnstangen – und auch im Jubiläumsjahr bleibt das vor 90 Jahren gegründete Unternehmen seiner bewährten Strategie treu: Der Antriebspezialist mit Sitz in Nördlingen investiert kontinuierlich weiter in modernste Fertigungstechnik. Die Neuinvestition ermöglicht die Fertigung geschliffener gerad- und schrägverzahnter Zahnstangen bis zu einer Länge von vier Metern. Die Abmaße der Maschine ermöglichen es, auch schwere, bis zu vier Meter lange Körper in einer Aufspannung zu schleifen. Dadurch werden Teilungsabweichungen an den Stoßstellen vermieden.
Die Zahnstangenschleifmaschine arbeitet mit modernster Technologie. Vermeidung von Schleifbrand gehört ebenso dazu wie Kopfrücknahme oder Sondereingriff, abgestimmt auf den entsprechenden Einsatzzweck der Kunden. „Entscheidendes Qualitätskriterium für diese Komponenten ist die exakte Herstellung der Verzahnung beziehungsweise des gesamten Zahnstangenkörpers“, erklärt der technische Geschäftsführer von SPN, Dr. Jörg Eidam. „Deshalb setzen wir neben dem Einsatz hochwertiger Materialien einschließlich Härtung auf optimale Schleiftechnik.“
Geschliffene Zahnstangen haben gegenüber der ungeschliffenen Variante eine Reihe von Vorteilen. Dazu zählt eine reduzierte Geräuschentwicklung, gleichmäßigere Kraftübertragung, genauere Einstellbarkeit des kompletten Antriebs und geringere Beanspruchung der Lager. Teilungsabweichungen sind nahezu vernachlässigbar. Der Verschleiß ist geringer, der Wirkungsgrad steigt. Gleichzeitig sinkt der Aufwand für Montage und Komponentenaustausch.
Das aktuelle, kurzfristig lieferbare Katalogprogramm umfasst gerad- und schrägverzahnte Zahnstangen mit Modul 2 bis 5 bis zur Qualität 4. Selbstverständlich gibt es sie auf Wunsch mit den üblichen Bohrbildern. Im Kundenauftrag werden kurzfristig Zahnstangen von Modul 0,5 bis 18 hergestellt, gefräst und auch geschliffen. lg








