Antriebstechnik

Auf drei Beinen

stehen heißt, sicher und ohne zu kippeln einen soliden Stand zu haben. Nach diesem Motto hat die IWB Industrietechnik ihre Geschäftfelder ausgerichtet. So werden mit einem modernen Maschinenpark komplexe Frästeile gefertigt. „Da unsere Kunden aus verschiedenen Branchen Teile nach Zeichnung bei uns bestellen, sind wir mit unseren acht Bearbeitungszentren sowohl auf kleine Serienteile als auch auf komplizierte große Einzelteile eingestellt“, sagte Geschäftsführer Ralf-Peter Kroschel.

Im Januar ist die Firma in eine größere Halle an den neuen Standort in Gotha umgezogen. Der Hauptgrund dafür war die Anschaffung der CNC-Portalfräsmaschine „Huron“ mit der Möglichkeit der 5-Achsenbearbeitung bis zu Abmessungen von 3000 x 1500 x 900 Millimeter.

Das zweite Geschäftsfeld ist der Anlagenbau. Es werden Transferanlagen und Montageautomaten entwickelt und gebaut. Einen großen Umfang hat die Herstellung von „Roboterhänden“ für das Einlegen oder die Entnahme von Teilen in beziehungsweise aus Spritzgießmaschinen.

„Als drittes Standbein haben wir ein breites Spektrum an Komponenten für den Maschinenbau“, sagt Kroschel. Dazu gehören pneumatische Handhabungsmodule, Lineartechnik und Förderbänder. Dabei nehmen die Kleinförderbänder Minitrans den größten Umfang ein.

Neueste Entwicklung ist ein Flachband mit innenliegendem Antrieb, der extrem leise ist. Damit eignet sich das Band besonders für Laboranwendungen oder den Einsatz in ruhigen Umgebungen. Standardmäßig stehen vier Baugrößen von 23 über 33 und 65 bis zu 100 Millimeter Trommeldurchmesser zur Verfügung. Die Bänder sind modular und sehr kompakt gestaltet. Highlight ist die patentierte rollende Messerkante. Damit können Flachbänder bis zu 1300 Millimeter Breite mit einem Umlenkradius von vier Millimeter ausgerüstet werden. lg

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