LMD-Technologie

Reparieren per Laser und Pulver

Trumpf zeigt neue Lösungen und Applikationen für die LMD-Technologie (Laserauftragsschweißen). Im Fokus stehen Reparaturanwendungen in der Luftfahrtindustrie. Hier kommt die sogenannte Blisk-Technologie (Blade Integrated Disk) im Triebwerk- und Turbinenbau zum Einsatz.

LMD-Technologie

Eine Blisk ist ein Bauteil, das aus einer Scheibe und mehreren Schaufeln besteht. Mit der Blisk-Technologie lassen sich das Gesamtgewicht der Turbine oder des Triebwerks senken. Doch das Erneuern einer Blisk ist aufwändig und teuer. Mit LMD lässt sie sich reparieren, indem beschädigte Stellen oder Risse per Laser und Pulver ausgebessert werden. So können Hersteller ihre Reparaturkosten um bis zu 92 Prozent senken. Auch die Veredelung und Beschichtung von Bauteilen ist ein Einsatzgebiet von LMD. Der Laser erzeugt ein Schmelzbad auf der Oberfläche eines Grundkörpers und schmilzt das zeitgleich und koaxial zugeführte Pulver entsprechend der gewünschten Form auf. Das aufgetragene Volumen kann beliebig in jede Raumrichtung wachsen; die dabei erreichbaren Aufbauraten liegen bei bis zu 500 Kubikzentimetern pro Stunde.

Es können auch ganze Bauteile komplett mithilfe des LMD-Verfahrens generiert werden. Perspektivisch gesehen könnte dies in Zukunft auch zahlreiche Reparaturanwendungen betreffen – statt Bauteile zu reparieren, werden sie neu generiert. as

Intec, Halle 3, Stand H12/ Halle 2, Stand C60

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