Automatisierer Haas hält mit dem F1-Team das Tempo aufrecht
Runde um Runde bis zum Start
Das Haas F1-Team, gesponsort vom Werkzeugmaschinenbauer Haas, um im Jahr 2016 sein erstes Rennen bei der Formel-1-Weltmeisterschaft der FIA zu fahren und seit 30 Jahren das erste von den USA geführte F1-Team zu sein.
Die Zusammenstellung eines Teams für das Rennen stellt eine große logistische und technische Herausforderung dar. Unter Leitung des Teamchefs Günther Steiner hat das Haas F1 Team jedoch wichtige Etappenerfolge erzielt, obwohl die Saison 2016 noch ein ganzes Jahr entfernt ist.
Die Heimatbasis des Haas F1 Teams in Kannapolis, North Carolina, USA, wurde kürzlich durch den Erwerb eines Stützpunktes in Banbury, Oxfordshire, Großbritannien, ergänzt. Das 3655 Quadratmeter große Gebäude wird dem Haas F1 Team als Europa-Basis dienen. Damit hat das Team einfacheren und schnelleren Zugang zu seinen Zulieferern. Zudem wird die Logistik effizienter, wenn das Team zu den F1-Rennorten in Europa unterwegs ist.
Auch mit der Ausrüstung des Teams, angefangen bei den Transportern über die Boxenausstattung bis zu Werkstatteinrichtung, geht es gut voran. Zum Schluss wird alles am Standort Banbury des Haas F1 Teams untergebracht.
Auch wichtige Personalfragen sind geklärt. So konnten Dave O’Neill als Teammanager, Rob Taylor als Chefdesigner und Ben Agathangelou als Chef-Aerodynamiker gewonnen werden.
Agathangelou und Taylor haben bereits das 60-Prozent-Modell des Rennwagens entworfen, mit dem das Haas F1 Team 2016 an den Start gehen will. Das Duo hat zahlreiche Stunden im Windtunnel gebucht, den es sich mit der Scuderia Ferrari als technischem Partner des Haas F1 Team teilt. Die sorgfältige Arbeit an dem maßstabsgetreuen Modell soll sicherstellen, dass das Haas F1 Team für den Start im Jahr 2016 bereit ist. bw








