Früh forscht, wer ein Einstein werden will

Harting lässt die Kinder forschen

Der Harting Forscherpreis ist mittlerweile eine feste Institution bei den Espelkamper Grundschulen geworden. Jetzt wurde der Preis in feierlichem Rahmen im neuen Ausbildungszentrum zum vierten Mal vergeben. Wieder waren die Kinder in diesem Jahr mit Eifer und Begeisterung dabei, denn jede Klasse wollte auf das Siegerpodest.

Diese beiden Projekte belegten den ersten und zweiten Platz des Harting-Forscherpreises: Ein Wasserrad mit Hammerwerk (links; erster Platz) sowie eine funktionstüchtige Poolheizung (rechts). (Fotos: Harting)

Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit den Lehrerinnen und Lehrern wurde erstmals ein Kooperationssiegel an die Grundschulen überreicht. Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Harting Technologiegruppe sowie den Schulen unterstrichen. Außerdem bekamen die Pädagogen für ihr Engagement ein kleines Geschenk.

Weitere Premiere: Ein bestimmtes Thema („Erneuerbare Energien“) wurde diesmal von der Technologiegruppe vorgegeben. Über Wochen wurde nach dieser Vorgabe dann gesägt, geklebt, gebohrt und gefeilt. „Die Kinder haben es der Jury auch in diesem Jahr wieder sehr schwer gemacht. Unter den Arbeiten sind eindrucksvolle Bauten“, sagt Bianca Rüter, Ausbilderin bei Harting, die das Projekt betreut.

Mit dem Projekt „KiTec“ soll bereits frühzeitig das Technikinteresse bei Kindern geweckt werden. Seit September 2011 unterstützt die Unternehmensgruppe als einziges Unternehmen in der Region Ostwestfalen-Lippe das Projekt „KiTec – Kinder entdecken Technik“, das von der „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.“ ins Leben gerufen wurde.Schirmherr ist Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker. „Ich freue mich, dass alle Espelkamper Grundschulen mit Herzblut bei der Sache sind. Das Projekt KiTec ist ein eindrucksvolles Beispiel für eine gelungene Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Schule“, sagte Vieker. Innerhalb der bundesweiten Initiative wurden ausnahmslos alle Grundschulen in Espelkamp von Harting mit „KiTec“-Material ausgestattet; im Rahmen dieses Projektes ist das einmalig.

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Kinder für Technik begeistern – das geschieht ganz praktisch, indem sie im Unterricht selbst basteln und konstruieren – und so physikalische Gesetze kennenlernen. Insgesamt wurden 12 Gruppenarbeiten für die Auslobung des „Harting Forscherpreises“ eingereicht.

Die Jury, bestehend aus Margrit Harting und Maresa Harting-Hertz, persönlich haftende Gesellschafterin und Vorstand Finanzen und Einkauf, Sabine Wittenbrink-Daut, Zentralbereichsleiterin Personal, den beiden Auszubildenden Svenja Wischmeier, Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau, und Fabian Schmalgemeier, Auszubildender im 2. Ausbildungsjahr zum Werkzeugmechaniker, sowie den Ausbildern Bianca Rüter und Hans-Georg Penning aus dem gewerblichen und kaufmännischen Bereich, beurteilte die Gruppenarbeiten anhand verschiedener Kriterien.

Siegerehrung zum „4. Harting-Forscherpreis“: Margrit Harting, Generalbevollmächtigte Gesellschafterin (Vierte von rechts), freute sich mit den Kindern, Lehrern und Projektbeteiligten über die Bauten.

Der Grundschulverbund Espelkamp-Süd (Teilstandort Benkhausen) belegte bei den Bauwerken den 1. Platz. Die Klasse 4b mit den Schülern Manuel Block, Joel Hübert, Jannik Becker und Micha Janzen hatten ein Wasserrad mit Hammerwerk gebaut.

Stolz waren auch Johanna Puller, Jasmin Rose und Lukas Götz vom Grundschulverbund Espelkamp-Süd (Teilstandort Frotheim). Ihre Poolheizung überzeugte die Jury und brachte ihnen den 2. Platz ein.

Den 3. Platz belegte der Grundschulverbund Espelkamp-Süd (Teilstandort Isenstedt). Jonas Krahn, Nikolaus Müller, Jessica Stelter und Paul Vogt hatten ein Karussell mit Solarantrieb gebaut (Modell 2).

Die drei Siegergruppen bekamen einen Scheck über 500 Euro, 300 Euro und 200 Euro für ihre Schulen. Die Erstplatzierten freuten sich zudem über vier Gutscheine für das Freizeitbad Atoll. Alle Teilnehmenden erhielten im Rahmen der Preisverleihung ein Strandspiel und eine Teilnahmeurkunde. bw

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