Ernst-Blickle-Preis und Studienpreise von SEW verliehen

Leo Lorenz – ein Pionier der Leistungselektronik

Prof. Dr. Leo Lorenz wurde mit dem 100.000 Euro dotierten Ernst-Blickle-Preis der SEW-Eurodrive-Stiftung ausgezeichnet.

Neuer Ernst-Blickle-Preisträger: Prof. Ludwig Lorenz. (Fotos: SEW)

In einem Festakt im Bruchsaler Schloss würdigte der Stiftungsvorstand Prof. Lorenz für seine international herausragenden Beiträge zur Entwicklung und Markteinführung neuer Technologien für die hocheffiziente elektronische Umformung elektrischer Energie mit Anwendungen im Bereich erneuerbarer Energien, Industrieautomation und Elektromobilität sowie seiner Initiative zur Schaffung des European Center of Power Electronics (ECPE), eines europaweiten Forschungsnetzwerks der Industrie und führender Universitäten im Bereich Leistungselektronik. Ebenfalls wurde der Studienpreis der Stiftung an 18 Diplomandinnen und Diplomanden vergeben.

Die Stiftung ehrt mit der Verleihung des Preises einen Forscher und Entwickler, der sich herausragend für Technologiethemen als auch für die Schaffung des European Center of Power Electronics (ECPE), eines europaweiten Netzwerks der Industrie und führender Universitäten im Bereich der Leistungselektronik, einsetzt.

Lorenz hat die Anfangsphase der Entwicklung neuer spannungsgesteuerter Leistungshalbleiter und Smart Power Technologien mit grundlegenden wissenschaftlichen Arbeiten wesentlich mitgeprägt und zukunftsweisende Entscheidungen zur Markteinführung neuer Leistungshalbleiterkonzepte getroffen, die heute im Bereich der Spitzentechnologie eine Schlüsselfunktion einnehmen. Darüber hinaus hat Lorenz durch Bündelung der vorwettbewerblichen Forschung in der Leistungselektronik und Antriebstechnik in Form des ECPE, dem er als Präsident vorsteht, einen wichtigen Beitrag zur Festigung der Stellung Europas im globalen Wettbewerb um neue Technologien geleistet.

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Versammelte Ehrengäste: Studienpreisträger von SEW für das Jahr 2014.

Ebenfalls wurden 18 Diplomandinnen und Diplomanden beziehungsweise Master (M.Sc) mit dem jeweils mit 2.500 Euro dotierten Studienpreis ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten kommen aus den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften der Universitäten Hannover, Stuttgart und Mannheim, der Technischen Universitäten Ilmenau, Graz und Wien, des KIT Karlsruhe, der RWTH Aachen sowie der ETH Zürich. bw

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