Sicherheitskupplung
Schnell getrennt
Mechanische Drehmomentbegrenzer dienen dazu, Produkte und hochwertige Maschinenteile in automatischen Anlagen vor weiteren Schäden zu schützen. Sensibel reagieren die Begrenzer schon bei kleinsten Drehmomenterhöhungen und kuppeln in Sekundenbruchteilen den motorischen Antrieb von den nachfolgenden Massen der Maschine ab.
Die Trennung erfolgt rein mechanisch, das heißt, ein eventueller Stromausfall hat auf ihre Funktion keinen Einfluss. Ursache für das Ansteigen des Drehmomentes können beispielsweise Materialstaus sein, die zu Überlastungen im Antriebsstrang führen. Deshalb spricht man in diesem Zusammenhang auch von einem Überlastschutz – gebräuchlich ist hier der Begriff „Überlastkupplung“. Die Baureihe ECE von Enemac ist axial kurz ausgelegt, was vorteilhaft ist bei engen Einbausituationen. Punktgenaue Drehmomentbegrenzung wird durch die eingesetzten Tellerfedern garantiert, diese ermöglichen auch große Einstellbereiche ohne Tellerfeder-Wechsel. Das ausgereifte Kugelrastprinzip unterbricht innerhalb weniger Winkelgrade den Antriebsstrang zwischen Motor und Maschine. Die Kupplungen sind standardmäßig mit einer sogenannten Synchronrastung ausgestattet – Nabe (Antrieb) und Flanschring (Abtrieb) haben also nur einen Rastpunkt pro 360 Grad (synchron). Auf Wunsch sind auch mehrere Rastpunkte möglich.
Mit einem Näherungsschalter wird der Hub der Kugeln abgefragt, und das entstandene Signal wird zur Abschaltung des Antriebes an die Steuerung gegeben. Von der Motorwelle aus erfolgt die Drehmomentübertragung mit einer Passfedernutverbindung auf die Nabe der Kupplung. Die jeweiligen Abtriebsteile (Kettenräder, Zahnscheiben, Flansche) werden auf der Antriebswelle gelagert und für die Drehmomentmitnahme an den Flanschring geschraubt. Mit insgesamt 28 Baugrößen wird bei diesem Produkt ein Gesamt-Einstellbereich von zwei bis 900 Newtonmeter erreicht. pb









