Antriebstechnik
Modulare Steuerung für zeitkritische Abläufe
Steuerungssysteme werden immer komplexer und damit auch die dafür notwendige Intelligenz. Zeitkritische und komplexe Abläufe übersteigen aber zunehmend die Möglichkeiten gängiger Programmiersprachen, wie sie in SPS-Systemen zum Einsatz kommen. Trotz kleinem und auffällig kompaktem Gehäuse ist der modulare Aufbau des neuen Systems bereits ein Indikator für flexible und kostengünstige Anpassungen an beliebige Aufgabenstellungen. Durch das einfache Aufstecken von Erweiterungsmodulen lässt sich die Anzahl notwendiger analoger oder digitaler I/O‘s beliebig skalieren. Mit der Bereitstellung von 16 frei programmierbaren Timer-, Counter- und PWM Ein- oder Ausgängen eignet sich das LCS-System besonders für Zählerapplikationen oder eben PWM-Steuerungen.
Mit einer großen Zahl verfügbarer Schnittstellen wie Feldbus oder Ethernet-TCP/IP (10/100 MB) wartet die Geräteserie LCS mit einer breiten Palette steckbarer Module auf. Allein für den universellen Einsatz als eigenständiges Subsystem am Feldbus stehen unterschiedliche Schnittstellen zur Verfügung: Interbus-S basiert auf dem IBS SUPI 3 und unterstützt bis zu 16 Prozessdatenworte auf dem Bus und Profibus-DP ist über den SPC3-Controller von Siemens zugänglich. Dank Einsatz eines spezifischen CAN-Controllers ist auch die CANopen-Kompatibilität sichergestellt. Zusätzliche galvanisch getrennte Schnittstellen wie RS232 oder RS485 runden das Programm ab. Die gesamte universelle Steuerung im robusten Kunststoffgehäuse ist für die Hutschienenmontage ausgelegt.st









