Antriebstechnik
Eine nahtlose Integration
versprechen die Entwickler von Rockwell Automation mit einer speziellen Software für Antriebskonfigurationen. Wenn in der Vergangenheit ein Steuerungssystem durch einen neuen Antrieb ergänzt wurde, musste hierfür stets ein anderes Software-Tool verwendet werden. Zudem war es erforderlich, separate Antriebs-Konfigurationsdateien zu verwalten. Mit der der integrierten Antriebskonfiguration von Rockwell Automation wird das Management von Antrieben jetzt aber wesentlich leichter, denn es muss nur noch ein einziges Softwarepaket für eine Vielfalt von Aufgaben erworben und erlernt werden.
Mit dieser Entwicklung lassen sich sowohl Controller als auch die Verbindungen zum Antriebsnetzwerk von einem einzigen Standort aus konfigurieren. Zum einen reduziert dies die Anzahl der Fehlerquellen bei der Definition von Ethernet/IP- oder ControlNet-Netzwerk-I/Os, andererseits wird das Programmieren der erforderlichen Parameter und Tags überflüssig. Dank der integrierten Antriebsprofile enthält das entsprechende Logix-Tag denselben Namen wie der zugehörige Antriebsparameter. Dies beinhaltet auch die jeweiligen Datentyp-Definitionen. Studien von Rockwell Automation haben gezeigt, dass Designer mit Hilfe des Premier Integration-Konzepts die PowerFlex-Antriebe in Logix-basierten Systemen um bis zu 70 Prozent schneller programmieren als konkurrierende Lösungen. Um die Wartung zu vereinfachen und den Zugriff auf Informationen zu erleichtern, werden die Antriebs-Konfigurationsdaten als Bestandteil der RSLogix-Projektdatei abgespeichert und ebenfalls im Logix-Controller abgelegt. Infolge dessen muss lediglich ein einziges File für den Controller und sämtliche Antriebs-Konfigurationen gespeichert und gepflegt werden.st








