Antriebstechnik

Groß raus kommen

wollen alle – in der Elektronik und Mechanik schaffen das vor allem die Kleinsten, denn Miniaturisierung liegt im Trend. Einer, der kräftig mit an dieser Miniaturisierungsschraube dreht, ist die Eichenberger Gewinde AG.

Es ist noch gar nicht so lange her, da war die Blutzuckerbestimmung eines Diabetikers beim Arzt an eine schwere, fest montierte Installation gebunden. Heute ist es ein tragbares Gerät in der Größe einer Zündholzschachtel. Ähnlich verhält es sich auch mit Maschinenelementen. Bisher allerdings blieben die «Zwergdimensionen» bei den Kugelgewindetrieben (Durchmesser 6 mm und weniger) dem Herstellungsverfahren «Schleifen» vorbehalten. Doch endlich gibt es eine Alternative zu den – für gerollte Spindeln – üblichen (tiefen) Kosten. Die Kugelgewindespindel 4 x 1 („Four-by-one“) von Eichenberger eröffnet eine völlig neue Preisdimension und wird damit erstmals nicht nur für «normale» Anwendungen erschwinglich sondern ersetzt auch die geschliffenen Versionen.

Zurzeit sind zwei Mutterntypen erhältlich: Eine zylindrische Form und eine Flanschausführung. Das Wichtigste für den Konstrukteur gleich vorab: Statt des bisher auf dem Markt üblichen Aussendurchmessers von zehn Millimeter (der zylindrischen Mutter) beträgt dieser nur noch acht Millimeter. Das wurde mit einer völlig neuen Umlenkung, beziehungsweise deren (cleveren) Montage erreicht. Diese Durchmesserreduktion von zwei Millimetern entspricht satten 25 Prozent!

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Anwendung finden Kugelgewindetriebe vom Typ 4 x 1 bereits in der Medizinaltechnik, zum Beispiel für die Entnahme von Geweben (Biopsie) für die Laboruntersuchungen. Nebst dem bereits erfolgten Einsatz in optischen Geräten wird sich der Mini-Kugelgewindetrieb ganz bestimmt noch weitere Einsatzgebiete erobern. Dies vor allem wegen seiner Kleinheit, Robustheit und Zuverlässigkeit gepaart mit einem enormen Preisvorteil. lg

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