Antriebstechnik

Geringe Nutungseffekte

Eine neue Baureihe von Elektroantrieben erreicht eine deutlich höhere Leistungsfähigkeit aufgrund der so genannten Zahnspulentechnik. Hierbei wird die bisherige verteilte Statorwicklung, die in einer Spule mehrere Statorzähne umspannt in eine konzentrierte Wicklung mit einzeln bewickelten Statorzähnen überführt. Dies führt neben einer Reduzierung des Platzbedarfs am Wickelkopf zu einer Verringerung des Anschlusswiderstandes, was den Wirkungsgrad des Systems steigert. Die sorgfältige Auslegung der Materialien und Geometrien des magnetischen Systems mit Hilfe moderner Feldberechnungsmethoden resultiert in sehr geringen Nutungs- oder Rasteffekten und in einer nahezu ­ideal- sinusförmigen EMK. Beides führt zu einer exzellenten, gleichförmigen Drehmomententwicklung und einer hervorragenden Regelbarkeit. Die sinusförmige EMK reduziert Oberwellenanteile im Motorstrom, was in geringeren Strom- Effektivwerten resultiert und die Wirkungsgrade zusätzlich steigert. Aufgrund der neuen Wickeltechnik und optimalen Magnetsystemen erreicht die neue Baureihe deutlich mehr Nenndrehmoment und eine exzellente Regelbarkeit als vorangegangene Entwicklungen. In Verbindung mit eigenen digitalen Servoverstärkern liefert das Unternehmen komplette Antriebssysteme, die speziell für Regelaufgaben mit hohen Anforderungen an Dynamik und Genauigkeit geeignet sind.st

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