Antriebstechnik
Geiz ist geil
Nicht nur in der Fernsehwerbung, sondern auch bei ziemlich häufig vorkommenden Investitionsgütern wie direkt wirkenden Druckluftpressen. Von denen ein niedriger Kaufpreis und dennoch akzeptable Arbeitsgenauigkeiten – sprich exakte und reproduzierbare Hublängen – erwartet werden. Diese werden bei einer Pressenserie von Mäder mittels einer fixierbaren Mutter eingestellt, wobei man vorher eine Skala mit Nonius zu Rate gezogen hat. Mit dieser Zusammenstellung lässt sich der Pressenhub stufenlos über die volle Hublänge einstellen. In der Skala findet sich zudem eine Führung für Reedkontakte, mit denen die beiden Endlagen des Pressenstößels elektronisch abgefragt werden können. Der Clou dabei: Verändert sich die Hublänge, müssen die Kontakte dennoch nicht ebenfalls verstellt werden, wie es bei anderen Pressen oft der Fall ist. Vielmehr bleiben die Reedkontakte, einmal eingerichtet, stets an Ort und Stelle – was die Rüstzeiten verkürzen hilft.
Sie finden dieses einfache, gut handhabbare Einstellsystem unter einer Abdeckkappe auf dem Pressekopf. Dieser weniger exponierte Ort ist vom rauen Arbeitsbereich ausreichend weit entfernt, so dass die Presse dort gefahrlos einstellbar ist. Sie liegt in vier Größen für Kraftentfaltungen zwischen 4,5 und 17 Kilonewton vor, wobei die maximalen Arbeitshübe 40 Millimeter, 60 Millimeter oder 80 Millimeter betragen. Eine doppelte Säulenführung verhindert jeweils ein Verdrehen des Pressenstößels.
Die verschiedenen Pressenköpfe und Gestelle sowie diverse Ausladungen und Arbeitshöhen haben die Neuhausener – wie soll es anders sein – in ein Modulsystem gefasst, so dass man am Ende unter 60 verschiedenen Pressen wählen kann – da ist hoffentlich die passende zu finden! Wem die Sicherheit seiner Beschäftigten am Herzen liegt, ordert gleich eine CE-konforme Zweihandsteuerung dazu – sicher ist sicher!rm









