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Artikel und Hintergründe zum Thema

Multimaterial-3D-Druck

Andreas Mühlbauer,

Deutlich verringerte Entwicklungszeiten

Die kurzen Produktzyklen von Kärcher erfordern schnelle und effiziente Verfahren von der Entwicklung bis zum Versand. Um den hohen Produktionsanforderungen gerecht zu werden, nutzt Kärcher 3D-Drucktechnologie von Stratasys.

Die Hochdruckpistole von Kärcher umfasst mehrere unterschiedliche Materialien mit variierender Festigkeit und komplexen Geometrien. © Kärcher

Den 3D-Druck verwendet Kärcher bereits seit seit 20 Jahren. Durch den Einsatz der Stratasys-FDM- und PolyJet-Technologie konnte das Unternehmen die Markteinführungszeit eines Produkts beschleunigen.

Beschleunigte Fertigung von Prototypen

Die Hochdruckpistole ist das Herzstück des neuesten Kärcher-Hochdruckreinigers. Das Design besteht aus mehreren Materialien unterschiedlicher Härte und komplexen Geometrien. Diese Kombination erschwert die Erstellung realistischer Prototypen mittels herkömmlicher Fertigungsmethoden.

Der PolyJet-Drucker J750 von Stratasys ist ein Multimaterial-3D-Vollfarbdrucker. Er ermöglicht über 500.000 Farben und Texturen und bis zu sechs Materialkombinationen in einem Druckvorgang. Damit lässt sich eine hohe Genauigkeit von Bauteilen aus weichen und harten Materialien erzielen, die für die Hochdruckpistole benötigt werden.

Mit der PolyJet-Technik kann Kärcher per 3D-Druck mehrere unterschiedliche Bauteile auf einer Druckplattform fertigen. Die Designer haben so die Möglichkeit, in einem Arbeitsschritt verschiedene Variationen desselben Produkts zu testen. Auf diese Weise lässt sich besser einschätzen, welche Option die beste ist und die Erstellung des endgültigen Prototypen beschleunigen.

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