3D-Druck im Mikrobereich

Daniel Schilling,

BMF zeigt MicroArch 3D-Drucker

Boston Micro Fabrication (BMF) präsentiert seine 3D-Drucker für den Mikrobereich auf der Formnext. Die für Prototypen wie Endprodukte geeigneten 3D-Drucker der MicroArch-Serie erweitern die Grenzen von Auflösung, Genauigkeit und Präzision der additiven Fertigungstechnik und fördern die Miniaturisierung mit neuen Anwendungsmöglichkeiten in vielen Branchen. Gegenüber den herkömmlichen Herstellungsverfahren eröffnen die 3D-Drucker Vorteile bezüglich Gestaltung und Topologie, Herstellungskosten und Vorlaufzeiten.

© BMF

Sie beruhen auf dem von BMF entwickelten Verfahren der Projektions-Mikro-Stereolithografie (PµSL), das die Vorteile des Digital Light Processings (DLP) und der Stereolithografie verbindet. Durch einen Lichtblitz wird die schnelle Photopolymerisation einer ganzen Schicht von Kunstharz ausgelöst. Fortlaufende Belichtungen erhöhen die Arbeitsgeschwindigkeit. Die Bauteile werden von oben nach unten in einem Harzbecken aufgebaut, was den Bedarf an Stützstrukturen reduziert. Die Auflösung der Optik, die Präzision der mechanischen Komponenten, die Belichtungssteuerung und die daraus resultierende Aushärtung ermöglichen Auflösungen bis zu 2 µm und eine Maßstabstreue von +/– 10 µm. BMF bietet zu dieser Technologie ein offenes, UV-härtbares Materialsystem für zahlreiche gewünschte Eigenschaften an. Dazu gehören Kunstharze, die steif, zäh, hoch temperaturbeständig, biokompatibel, flexibel oder auch transparent sind. Neben technischen und biomedizinischen Kunststoffen können auch Hydrogele und Verbundharze verwendet werden, die Keramik- oder Metallpartikel enthalten.

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Die MicroArch-3D-Drucker gliedern sich nach der erreichbaren Auflösung in drei Serien. Das Einsteigermodell P150 eignet sich einer Auflösung bis zu 25 µm und geringeren Investitionskosten für kleine, detailreiche Teile. Die zweite Serie umfasst Drucker mit einer Auflösung bis 10 µm und einem großen Bauraum für industrielle Anwendungen. Die höchste Auflösung bis zu 2 µm bieten Drucker wie der MicroArch S230.

Formnext: Halle 11.1, Stand B38

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