Servokupplungen
Servokupplung – aber welche?
Hersteller Ruland fertigt verschiedene Typen von Servokupplungen, die unter anderem in Schrittschalt- und Servosystemen, Linearantrieben, Kugelgewindetrieben sowie Gewindespindeln, Encodern und Ventilsteuerungen zum Einsatz kommen. Für eine richtige Auswahl ist stets die genaue Kenntnis der Merkmale einer jeden Kupplungsgattung von Bedeutung.
Starre Kupplungen haben ein hohes übertragbares Drehmoment, eine hohe Torsionssteifigkeit und sind spielfrei. Flexible Beamkupplungen hingegen sind vielseitig, gleichen alle Arten von Wellenversatz aus, sind gewuchtet sowie spielfrei.
Kupplungen mit vier spiralförmigen Einschnitten eignen sich für Leichtlastanwendungen. Beamkupplungen mit sechs Einschnitten können bei Anwendungen verwendet werden, die höhere Anforderungen an das übertragbare Drehmoment stellen, beispielsweise der Anschluss eines Gewindetriebs an einen Servomotor. Sogenannte Oldhamkupplungen sind ein dreiteiliger Verbund, der gut für den Ausgleich großer Parallelverlagerungen bei niedriger Lagerbeanspruchung geeignet ist. Elastomerkupplungen sind ebenfalls ein dreiteiliger Verbund mit einem Elastomerstern zur Dämpfung von Stoßlasten. Sie sind geeignet für schnelle Start-Stopp-Anwendungen.
Lamellenkupplungen eignen sich gut für hohe Drehzahlen, haben eine hohe Torsionssteifigkeit und ein niedriges Massenträgheitsmoment für hochdynamische Systeme. Balgkupplungen schließlich sind gewuchtet und bieten den höchstmöglichen Grad an Torsionssteifigkeit.
Übrigens: Planen Sie die Kupplung nicht zu spät ein, damit sie ihre komplexen Anforderungen auch erfüllen kann. Darüber hinaus sind die Aufwickeleffekte mitzubeachten. ms








