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Artikel und Hintergründe zum Thema

Zerspanen

Werkzeuganzahl verringern und Zeit sparen

"Wir setzen in der Verpackungsbranche Standards in Technologie, Effizienz und Zuverlässigkeit" - das sagt die Allgäuer Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG über sich. Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, braucht es starke Partner. Denn in Multivac Vakuumverpackungsmaschinen kommen komplexe Schweißteile aus rostfreiem Stahl zum Einsatz. Diese lassen sich nur mit ausgeklügelten Zerspanungsstrategien und Hightech-Werkzeugen bearbeiten. Seine Werkzeuge bezieht Multivac deshalb vom Zerspanungsexperten Ceratizit.
Qualität verbessert, Zeit und Kühlschmiermittel gespart: Das Wendeplattenwerkzeug vom Typ Maxi Mill zeichnet sich durch besonders geringe Schnittkräfte, eine positive Geometrie und eine Wendeplatte mit acht nutzbaren Schneidkanten aus.

Klassische Tiefziehverpackungsmaschinen gehören ebenso ins Sortiment von Multivac wie so genannte Tray Sealer zum Verschließen vorbefüllter Schalen und Kammermaschinen zum Versiegeln von Folienbeuteln.

Werkstoff rostfreier Edelstahl

"Kompromisslos in der Qualität" ist einer der Multivac Unternehmensgrundsätze. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass der Werkstoff Aluminium zunehmend von rostfreiem Edelstahl ersetzt wird. Eine besondere Herausforderung ist das Bearbeiten von Trenn- und Montageflächen an den Grundgestellen der Maschinen, die aus komplexen rostfreien Schweißkonstruktionen bestehen. Neben der Erfüllung typischer Fräsbauteilkriterien wie Oberflächengüte, Ebenheit der Flächen und Gratfreiheit steht vor allem die Bekämpfung von Vibrationen im Vordergrund.

Füße von Verpackungsmaschinen fräsen und Vibrationen bekämpfen

Eine beispielhafte Anwendung ist das Fräsen der Auflageflächen der Füße von Verpackungsmaschinen. Bei Multivac werden mehrere Tausend dieser Füße pro Jahr bearbeitet. Das Bauteil besteht aus nicht rostendem Stahl (Werkstoff 1.4301). Auch bei dieser Anwendung ist die größte Herausforderung das Unterdrücken von Vibrationen. Bisher waren sogar zwei Werkzeuge zur Bearbeitung notwendig. Eines davon war ein klassisches HSS-Werkzeug mit unbefriedigendem Ergebnis. Die Vibrationen erzeugten Rattermarken am Bauteil, und die Bearbeitungszeit war zu lang. Entsprechend waren weder Produktivität noch Kostensituation zufriedenstellend.

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Qualität verbessern, Zeit und Kühlschmiermittel sparen

Auf solch problematische Einsatzgebiete ist Ceratizit mit seinen maßkonfektionierten Werkzeuglösungen spezialisiert. Stefan Bailom, technischer Verkäufer Zerspanung bei Ceratizit, analysierte die Situation in der Produktion von Multivac. Seine Argumentation zielte auf Zeitersparnis und den Verzicht von Kühlschmiermittel. Erich Wechselberger aus dem Werkzeugmanagement von Multivac: ¿Uns hat besonders gefallen, dass Ceratizit nicht einfach seine Werkzeuge verkaufen wollte, sondern uns eine echte Problemlösung anbieten konnte.¿ Heute ist bei Multivac statt zweier Werkzeuge, nur noch ein einziges im Einsatz. Das Wendeplattenwerkzeug vom Typ Maxi Mill 274.63R06-09 in Verbindung mit der Wendeplatte OFHW040302EN und der Sorte CTC2235. Das Werkzeug zeichnet sich durch besonders geringe Schnittkräfte, eine extrem positive Geometrie und eine Wendeplatte mit acht nutzbaren Schneidkanten aus. Die Kombination dieser Eigenschaften erlaubt eine vibrationsfreie Bearbeitung der Auflageflächen aus nicht rostendem Stahl, und die Vorschubgeschwindigkeit ist sogar höher als bisher. Das bedeutet eine Zeitersparnis von vier bis viereinhalb Minuten pro gefräster Fläche. Die Schnittgeschwindigkeit bei diesem sensiblem Einsatz beträgt 130m/min, die Spantiefe eineinhalb Millimeter und der Vorschub pro Zahn 0,23 Millimeter. Gearbeitet wird ohne Kühlschmiermittel, was zusätzliche Kostenersparnis bedeutet. lg

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