Zerspanen

Die Werkzeugspindel

ist nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt für Konstrukteure des Maschinenbaus. Immer wenn es um die Kriterien Leistung und Präzision geht – und wann geht es nicht darum? -, dann richten sich erstmal aller Augen auf die Spindel, in erster Linie auf die Lagerung der Spindel. Ist dort alles o.k., dann nimmt man das Umfeld unter die Lupe.

Trotz ewig langer Erfahrung und oftmaliger Optimierung der Spindellagerung, fällt den Herstellern immer wieder was Neues ein. So kommt jetzt die Meldung aus Schweinfurt: „Veränderte Innenkon­struktion lässt die Lager bis zu zehn Grad Celsius kühler laufen“. zehn Grad sind zwar nicht die Welt, doch sie können genau das benötigte „Polster“ sein. Denn jetzt kann die Drehzahl noch etwas rauf gefahren werden, die Lager-Lebensdauer verlängert sich, durch weniger Reibung kann der Antrieb kleiner ausfallen oder die eingesparte Reibleistung ist zum Zerspanen sinnvoll nutzbar.

Auch die Loslager der Werkzeugspindeln ließen sich noch verbessern (Bild): Komplette Baueinheiten vermeiden fehlerhafte Montage, neue Schnittstellen-optimierte Standardabmessungen, Schiebefunktion mit Federaufnahme direkt im Lager-Außenring, wahlweise mit Abdichtung oder Sammelkanälen zur Ölrückführung.dc

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