Zerspanen
Den toten Punkt überwinden
können nun die Bediener von Pressen mit der neuen Hubsicherung von Mäder. Wenn diese früher nach erfolgtem Abwärtshub den Hebel nicht wieder ganz in den Oberen Totpunkt (OT) zurückgeführt hatten, war beim neuerlichen Abwärtshub die Sicherung nicht aktiviert. So konnten unvollständig durchgeführte Hübe, die nicht über den UT hinaus gingen fehlerhafte Teile hervorbringen. Dies sei nun nicht mehr möglich, da die neue, zum Patent angemeldete Hubsicherungs-Technologie den Blockiermechanismus auch für den Rückhub aktiviert und den vollständigen Rückhub bis über den OT erzwingt. Zum Einsatz kommt der bewährte, sehr geräuscharme Blockiermechanismus. Wird der Hebel gegen die gesicherte Bewegungsrichtung gedrückt, drückt ein elastischer Kunststoff, der knapp über die Zahnscheibe steht gegen den Blockierer. Der Blockierer rastet in die Zahnscheibe und verhindert die Bewegung.
Zusammen mit der bewährten Schnellentriegelung sorgt die in beide Richtungen wirkende geräuscharme Hubsicherungstechnik für prozesssichere Abläufe in der gängigen Produktionspraxis. Das System entspricht bereits künftigen Maschinenrichtlinien. Es erfüllt die Sicherheitsanforderungen der Maschinenrichtlinien 98/37/EG ebenso wie die kommende, erst ab 29.12.2009 gültige, Richtlinie 2006/42/EG. Seit Anfang des Jahres ist die neue Hubsicherungs-Technologie für alle Hand-Kniehebelpressen mit Rund- und Vierkantstößel mit 5 kN und 7,5 kN Presskraft verfügbar. ee








