Zerspanen
Kabelloses Sensor-System für Greifmodule
Interessantes hatte zur Messe Motek der Spann- und Greiftechnik-Spezialist Schunk im Gepäck: Als Weltneuheit wurde eine kabellose Sensorik mit Lebensdauerbatterie in der Endstellungsabfrage von Greifmodulen präsentiert. Das System besteht aus Sendern mit zwei Sensoren und Empfängern mit externer Antenne. Die Sensoren überwachen den Hub der Greiferbacke und melden dies an den Sender. Dieser übermittelt die Information per Funk an den Empfänger, der mit der Steuerung der Gesamtanlage in Verbindung steht. Das RSS-System findet seinen Einsatz an Orten, an denen keine Kabel hingeführt werden können. Beispielsweise in Fräs- oder Schleifmaschinen, Bearbeitungszentren oder in rotierenden und beengten Applikationen, die keine Kabelführung durch die Achse erlauben. Dies liegt zum Beispiel bei Fräsmaschinen vor, bei denen an der Spindelspitze ein Werkzeug mit Sensorabfrage angebracht ist. Aber auch bei widrigen Umgebungsbedingungen und explosionsgefährdeten Bereichen ist ein Einsatz denkbar. Reichweiten bis zu 30 Metern sowie eine sehr hohe Übertragungssicherheit durch Mehrfachsendung eines jeden Telegramms sind weitere Pluspunkte dieses Systems.
Die Vorteile des Systems: Prozesssichere, wirtschaftlichere Handhabungseinheiten und Anlagen durch Ersatz von bruchanfälligen Kabeln, und Wegfall der teuren Kabelschlepps oder Kabelverlegungs-Arbeiten. Die Fehlersuche gestaltet sich laut Anbieter gegenüber herkömmlichen Lösungen sehr einfach, da der Status der Funkübertragung stets ausgelesen werden kann. Das System ist in erster Linie für den Einsatz an Schunk-Greifern gedacht, lässt sich aber auch für andere Anwendungen wie beispielsweise Bauteilabfragen benutzen. Die Kabellose Sensorik präsentiert sich anwenderfreundlich: „Die Inbetriebnahme geht sehr schnell von der Hand, die Batterie muss nicht gewechselt werden und ist auf eine Lebensdauer von 10 Jahren ausgelegt“, versichert der Hersteller.sg









