Zerspanen
Auch bei Feuchtigkeit noch gut?
Unter sich verändernden Umgebungsbedingungen, speziell unter Beaufschlagung mit Feuchtigkeit, verändern polymere Werkstoffe ihre mechanischen Eigenschaften mitunter deutlich. Das ist beispielsweise bei Membranen für die Brennstoffzellen oder der Medizintechnik zu berücksichtigen. Die Kopplung von DMA (dynamisch-mechanischer Thermoanalyse) und Feuchtegenerator erlaubt es, die mechanischen Eigenschaften in Abhängigkeit von den Umgebungsparametern praxisnah zu prüfen. Membranen können sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand – eingetaucht in einem temperierten Bad – sowie bei einem exakt definierten Feuchtegrad untersucht werden. Dabei macht es unter anderem einen großen Unterschied, welche Kationen und/oder welche pH-Werte für die Prüfung eingesetzt werden. So erhöhen bereits geringe Konzentrationen von Eisen- oder Natrium-Kationen den Modul einer Membran.
Diese Technologie ist sicher auch auf andere Anwendungen übertragbar. Werkstoffe wie Naturfaserverbunde oder Biopolymere, die empfindlich auf Feuchte reagieren, sowie Untersuchungen mit Salzwasser, Motoröl oder Körperflüssigkeiten sind interessante Einsatzgebiete.dr









