Zerspanen
Werkzeugwechsel an Großpressen
dauerten vor einigen Jahren noch eine ganze Schicht oder sogar länger. Heute gelingt das bereits in weniger als 15 Minuten. Angesichts zunehmend kleiner werdender Fertigungslose bleibt allerdings der Druck auf die Rüstzeiten erhalten. Daher gehört automatischen Schnellspannsystemen, wie sie Optima herstellt, die Zukunft, denn damit geht das Spannen und Lösen der Werkzeuge wesentlich schneller vonstatten. Ein aktuelles Beispiel dafür ist ein Schwenkspannelement für mechanische und hydraulische Pressen mit mittlerer und höherer Presskraft, das auch nachrüstbar ist. Es kann universell Ober- und Unterwerkzeuge, Schiebetische, Innenwerkzeuge und Blechhalter spannen.
Installiert wird das Spannelement an der Konsole oder Außenseite der Presse, in Aussparungen des Tisches oder des Stößels. Da sich der integrierte geschmiedete Zuganker in gelöster Position unter das Tisch- oder Stößelniveau absenkt, ist der Werkzeugwechsel ohne Störkanten möglich – wichtig für den Einsatz an mehrfach wirkenden Pressen. Einzige Forderung an die Werkzeuge: Sie sollten eine Schlossplatte, einen Spannrand mit U-Aussparung oder eine T-Nut-Führung haben.
Beim Spannen oder Lösen des Werkzeuges wird mechanisch gesteuert über ein hoch übersetztes Planetengetriebe eine Gewindemutter angetrieben, die zusammen mit einer Spindel mittels Reibschluss die Dreh- und anschließende Hubbewegung des Zugankers auslöst. Die mechanische Selbsthemmung des Spannelements verhindert ein unbeabsichtigtes Lösen des gespannten Werkzeuges. Das Spannsystem im vernickelten Gehäuse benötigt nur beim Spannen und Lösen Energie. Alle Bewegungen werden elektrisch überwacht.rm








