Zerspanen
Schluss mit Schwingen
macht das System Guidelok. Bei vertikalen Energieketten-Anwendungen werden die Masthöhen immer höher, die Verfahrwege immer länger, und das alles bei hohen Geschwindigkeiten und rasanten Beschleunigungen. Schnell kann es passieren, dass – insbesondere bei heftigen Querbeschleunigungen – die Energiekette seitlich ausschwingt z.B. in Richtung Regalkonstruktion. Schlägt sie dann auch noch an Metallträger oder Paletten, ist bei so viel Dynamik ein Kettenbruch vorprogrammiert. Jetzt hat Igus das System Guidelok entwickelt, bei dem die Energiekette in Höhen bis 80 Meter sicher in der Spur bleibt. Das System ist für vertikale Energieketten-Anwendungen mit großen Hubhöhen in Regalbediengeräten, Aufzügen, Schrägaufzügen und Materialförderzeugen. Kompakt und leicht zu montieren, auch nachträglich, macht es die Energie- und Datenführung sicher in Warenlagern, Tiefkühlhäusern, Krananlagen oder auch in Windkraftanlagen.
Wurde früher die hängende Energiekette in einem gekapselten Rinnenssystem oder mit ähnlichen komplett geschlossenen Lösungen vertikal geführt, so kann jetzt auf aufwändige Einhausungen verzichtet werden. Dank eines konstruktiven Kniffs nämlich fängt sich die Energiekette im neuen System selber ein.
Die Kette hängt in einem rostfreien Führungskanal aus Edelstahl oder verzinktem Stahl. Zwei durch den Radius automatisch betätigte Kipphebel in der Rinne – Schaltknopf und Arretierungsknopf – fixieren sie. Die Kipphebel bilden einen positionsversetzten Verriegelungsmechanismus, so dass sie selbst bei heftiger horizontaler Dynamik nicht seitlich ausschwingen kann. Das sorgt nicht nur für Betriebssicherheit, sondern wirkt sich – zweiter Vorteil – im ruhigen Kettenlauf auch stark Geräusch reduzierend aus. hs








