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Artikel und Hintergründe zum Thema

Schleiftechnik

Andreas Mühlbauer,

Neues 3M-Trainingscenter in Neuss

Rund eine Million Euro hat 3M in das Center of Abrasive Technologies (CAT) an seinem Standort in Neuss investiert, um Kunden besser in  Schleiftechnologien weiterbilden zu können.

3M hat in sein neues Schulungszentrum rund eine Million Euro investiert.

Im Beisein von mehr als 180 Gästen wurde das Trainingscenter eröffnet. Insbesondere eine moderne Roboterzelle trägt dazu bei, dass 3M im neuen Trainingszentrum auch für zukünftige Kundenanforderungen gerüstet ist.

Knapp ein Jahr haben die Umbauarbeiten der neuen Räume gedauert. Nun kann dort das gesamte Spektrum – von Schleiftechnologien bis hin zu konkreten Anwendungen – in Theorie und Praxis gleichermaßen vermittelt werden. 

Denn neben einem neuen Schulungsraum steht eine Auswahl an Maschinen zur Bearbeitung verschiedener Schleifanwendungen zur Verfügung. Dazu zählen eine Station zum Finishen/Entgraten, ein Polieraggregat sowie eine Winkelschleifer-Teststation.

Roboterzelle als Highlight

Neben den klassischen Verfahren bietet das CAT als Highlight eine Roboterzelle mit verschiedenen Schleif- und Poliermaschinen, die von einem Kuka-Roboterarm beschickt werden. „In gewissem Sinne trifft im CAT Tradition auf Moderne. Es wird nach wie vor kleine und mittlere Handwerksbetriebe geben, in denen klassisch von Hand geschliffen wird und die wir hier weiterhin trainieren werden. Aber wir müssen uns natürlich auch jenen Wünschen unserer Kunden nach mehr Automatisierung und Digitalisierung stellen. Hier sehen wir nachhaltige Wachstumsmöglichkeiten", so Andreas Boxberger, Hauptabteilungsleiter für den 3M-Geschäftsbereich Schleif- und Poliersysteme. So soll die neue Roboterzelle Schulungsteilnehmern demonstrieren, was Automatisierung in der Metallbearbeitung und speziell im Bereich Schleifen leisten kann.

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Ganzheitlicher Produktionsansatz

Industrieroboter wie in der Roboterzelle können die erforderlichen Bewegungen eines Bauteils relativ zum Schleifband genau und reproduzierbar auszuführen. Dazu müssen jedoch alle Komponenten des Schleifprozesses, sprich: der Roboter, die Schleifmaschine und das Schleifmittel, optimal aufeinander abgestimmt sein. Das neue CAT in Neuss zielt deshalb auch auf die Zusammenarbeit von Schleifmittelhersteller und Bearbeiter bei der Gestaltung des Schleifprozesses.

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