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Artikel und Hintergründe zum Thema

Zulieferer

Andreas Mühlbauer,

Innovation für einen starken Mittelstand

Kleine und mittelständische Zulieferer stehen in einem harten nationalen und internationalen Wettbewerb. Die dabei geforderte Flexibilität in der Produktion können diese Unternehmen mit digitalisierten Fertigungs- und Automatisierungslösungen erlangen. Für die notwendigen Investitionen spielen auch Finanzierungsmodelle und After-Sales-Service eine wichtige Rolle. Eine weitere Option der Modernisierung ist Retrofit.

Mit ihrer stabilen Bauweise erlaubt die DMV 60 eine präzise 3-achsige Vertikalbearbeitung. © DMG Mori

Mobility, Data & Semiconductor, Aviation & Space – Hersteller in diesen und anderen Schlüsselbranchen sind in vielen Bereichen auf ein funktionierendes Netzwerk an Zulieferern angewiesen. "Kleine und mittelständische Unternehmen fungieren als Rückgrat ganzer Branchen", betont Dr. Harald Neun, Executive Officer DMG Mori und Chief Sales & Service Officer EMEA North. Gleichzeitig ist dieses Marktumfeld hart umkämpft. "Wer hier bestehen möchte, muss unterschiedlichste Aufträge flexibel bedienen können und wettbewerbsfähige Preise realisieren." Dies erfordere intelligente Investitionen in die Produktion. Als Partner sowohl großer Hersteller als auch zahlreicher kleiner und mittelständischer Unternehmen kennt DMG Mori die Herausforderungen der einzelnen Branchen seit vielen Jahrzehnten. Dieses Know-how fließt unmittelbar in die Entwicklung seiner zukunftsfähigen CNC-Technologien ein. Der Werkzeugmaschinenhersteller präsentiert auf der EMO 2025 innovative Fertigungslösungen, mit denen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen ihre Produktion wirtschaftlich gestalten können. Vielseitige Drehzentren und Fräsmaschinen, anwenderfreundliche Automatisierungslösungen ab Losgröße 1 und eine intuitive Digitalisierung spielen dort ebenso eine Rolle wie individuelle Finanzierungslösungen und Angebote rund um den Bereich After Sales.

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Die 6-seitige Komplettbearbeitung zum Beispiel auf der CLX 550 TC integriert mehrere Fertigungsprozesse in einer Aufspannung, was Durchlaufzeiten reduziert. © DMG Mori

"Mit unseren Fertigungslösungen gewährleisten wir, dass Zulieferbetriebe auch in dynamischen Märkten zukunftssicher arbeiten können – vom ersten Teil an", sagt Dr. Neun über die Zielsetzung von DMG Mori. "Die Anforderungen an Produktionsumgebungen ändern sich immer schneller: Kürzere Produktlebenszyklen und sinkende Stückzahlen erfordern flexiblere Fertigungslösungen mit maximaler Investitionssicherheit. Daher setzen Unternehmen zunehmend auf universelle Produktionssysteme, die eine größere Bandbreite an Werkstücken mit minimalem Aufwand bearbeiten können." Ein zentrales Thema, das der Werkzeugmaschinenhersteller in diesem Zusammenhang vorantreibt, ist die Zukunft der Fertigung. Unmittelbar damit verbunden ist die Machining Transformation (MX). Sie fungiert als ganzheitlicher Ansatz, der die industrielle Wertschöpfung neu definiert. Vier strategische Säulen bilden das Fundament: Prozessintegration, Automatisierung, Digitale Transformation (DX) und Grüne Transformation (GX). Jede dieser Säulen adressiert zentrale Herausforderungen der Fertigungsindustrie: Produktivität, Flexibilität und Nachhaltigkeit. Für Harald Neun ist klar: "Da die großen Unternehmen diese Herausforderungen mit immer innovativeren Produkten vorgeben, sind kleine und mittelständische Unternehmen gut beraten, ihre Produktion darauf hin auszurichten."

Wirtschaftlich fertigen mit kleinen Losgrößen

Sowohl im Drehen als auch im Fräsen unterstützt DMG Mori seine Kunden mit einer breiten Palette an Werkzeugmaschinen, die diesen Herausforderungen gerecht werden – von der 3-Achs-Bearbeitung auf einer DMV 60 und dem 5-achsigen Fräsen auf einer DMX 80 U, dem Universaldrehen auf einer CLX 350 und der leistungsstarken NLX 2500 bis hin zum 6-seitigen Dreh-Fräsen auf einer CLX 550 TC. Diese Maschinen bieten ideale Einstiegsmöglichkeiten, die sich aufgrund ihres modularen Aufbaus bei Bedarf erweitern lassen. Insbesondere das Universaldrehen auf der CLX 350 hat den Vorteil kurzer Rüstzeiten, was sie zur idealen Lösung für kleine Losgrößen und häufig wechselnde Aufträge macht. "Diese und andere Modelle sind eine entscheidende Basis für eine nachhaltige Modernisierung der Fertigung", erklärt Dr. Neun. Die NLX 2500 biete beispielsweise eine hohe Stabilität und eine branchenübergreifende Vielseitigkeit. Die CLX 550 TC sei hingegen der Einstieg in die effiziente Komplettbearbeitung. "Das Stichwort lautet hier Prozessintegration: Drehen, Fräsen und – mit Hilfe von DMG-Mori-Technologiezyklen – Verzahnen in einer Aufspannung. Solche Fertigungsansätze reduzieren Durchlaufzeiten und schaffen Kapazitäten auf anderen Maschinen."

Zukunftssicher mit Retrofit

Viele Automatisierungslösungen – hier ein Robo2Go – lassen sich via Plug and Play nachrüsten, wenn es die Kapazitäten erfordern.

Viele Fertigungslösungen von DMG Mori sind so modular aufgebaut, dass sich eine Automatisierung auch per Retrofit nachträglich installieren lässt. "Mit dieser Option erleichtern wir kleineren und mittelständischen Unternehmen die Investition in fortschrittliche CNC-Technologie", begründet Harald Neun den modularen Ansatz. "Unsere Kunden profitieren sofort von einer wirtschaftlichen Bearbeitung auf leistungsfähigen und präzisen Maschinen. Die Amortisation solcher Automatisierungslösungen lässt bereits nach sechs Monaten erreichen, abhängig von Auslastung und Anwendung. Das macht die Investition nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich attraktiv. Ein Palettenhandlingsystem wie das PH Cell oder ein flexibles Werkstückhandling wie der Robo2Go lassen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt via Plug and Play ergänzen, wenn die Kapazitäten es verlangen." Gleiches gelte für Technologiezyklen. Sie können den Funktionsumfang einer Maschine bei Bedarf erweitern. "Denn Fortschritt muss nicht groß anfangen – er muss nur den richtigen Weg nehmen."

Partnerschaft über den gesamten Lebenszyklus

Auf diesem Weg versteht sich DMG Mori als Partner, der seine Kunden über den gesamten Lebenszyklus einer Fertigungslösung begleitet, von der Beratung bis zur Finanzierung und von der Inbetriebnahme einer Maschine bis hin zu allen Fragen rund um das Thema After Sales. "Damit stellen wir sicher, dass unsere Kunden eine optimale Fertigungslösung erhalten, diese schnell in Betrieb nehmen können und darauf über viele Jahre hinweg zuverlässig produzieren", ergänzt Dr. Neun. So verhindern beispielsweise vorbeugende Wartungen, ein reaktionsschneller Service und eine hohe Ersatzteilverfügbarkeit unplanmäßige oder längere Stillstände. Die hohe Servicequalität gewährleistet DMG Mori mit weltweit 3.000 Servicetechnikern sowie neuen Ersatzteillagern. Damit Investitionen in die CNC-Technologie möglichst risikofrei bleiben, schnürt der Werkzeugmaschinenhersteller individuelle Finanzierungslösungen – Leasing, Mietkauf oder Miete – auf Wunsch inklusive weitreichender Servicevereinbarungen. Zur EMO 2025 können Kunden von besonders attraktiven Leasingangeboten profitieren. Über 500 Maschinen – mehr als 80 Maschinentypen – sind schnell und zu Zinssätzen ab 2,89 % je nach Laufzeit verfügbar. Der All-in-Verkaufspreis beinhaltet auch die Installation und das Training. Darüber hinaus wird die Gewährleistung um sechs Monate verlängert.

Heute schon an morgen denken

Durch innovative Technologien auf der einen Seite und die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf der anderen belegt DMG Mori weitsichtiges Denken und Handeln. Laut Harald Neun eine Notwendigkeit, weil große Hersteller ihre Fertigungsprozesse mit umfangreichen Investitionen optimieren: "Wir helfen kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei, diese Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen." So könne jeder Zulieferer zeitnah in die Zukunft investieren. Denn: "Die Fertigung von morgen beginnt heute."

EMO, Halle 2, Stand A21

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