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Artikel und Hintergründe zum Thema

3D-Druck

Formeinsätze vor Ort drucken

Interessierte Anwender die 3D-Drucktechnologie nun auch bei sich vor Ort erleben: Boy, Hersteller von Spritzgießautomaten im Schließkraftbereich bis 1.000 kN, hat sein Infomobil aufgerüstet.

Die in dem Fahrzeug befindliche Boy XS (100 kN Schließkraft) ist mit einem Werkzeugwechsel-System ausgestattet. Im Gegensatz zu anderen additiven Fertigungsverfahren werden nicht die Kunststoffteile per 3D-Drucker hergestellt, sondern die Formeinsätze für das Kassettenwerkzeug der Spritzgießmaschine.

Die in dem Fahrzeug befindliche Boy XS (100 kN Schließkraft) ist mit einem Werkzeugwechsel-System ausgestattet. Im Gegensatz zu anderen additiven Fertigungsverfahren werden nicht die Kunststoffteile per 3D-Drucker hergestellt, sondern die Formeinsätze für das Kassettenwerkzeug der Spritzgießmaschine.

Die Kunststoffteile können dann spritzgegossen werden und weisen die gleichen physikalischen Eigenschaften auf wie bei der Teileproduktion mit herkömmlichen Werkzeugen. Praktisch alle Kunststoffe, auch glasfaserverstärkte oder flammgeschützte Kunststoffe, können mit dieser 3D-Fertigungsphilosophie verarbeitet werden. Auch ein Konditionieren der gefertigten Teile ist nicht erforderlich.

Je nach Temperaturbereich der zu verarbeitenden Kunststoffe können pro gedrucktem Werkzeugeinsatz bis zu 100 Formteile spritzgegossen werden.

Das von Boy und Stratasys entwickelte Fertigungskonzept bietet somit dem Anwender eine schnelle und wirtschaftliche Ergänzung zu seinen konventionellen Produktionsverfahren. Auf Anforderung macht sich das 3D-Mobil auf den Weg zum interessierten Anwender. Alternativ steht im Boy-Technikum neben den Spritzgießautomaten auch ein 3D-Drucker zur Verfügung. ee

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