Wirtschaft + Unternehmen

Werkzeugmaschinenindustrie sieht Produktionsminus für 2009

Für das kommende Jahr erwartet der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) einen Rückgang der deutschen Werkzeugmaschinenproduktion um 15 Prozent. "Nach einem beispiellosen fünfjährigen Aufschwung schlagen sich nun die Produktionskürzungen der Abnehmer im In- und Ausland bei uns massiv nieder", begründet Carl Martin Welcker, Vorsitzender des VDW, die Verbandsprognose. 30 Prozent der deutschen Werkzeugmaschinenproduktion gehen in die Automobil- und die Automobilzulieferindustrie. Ausgelöst durch deren krisenhafte Entwicklung schrecken auch andere mittelständische Kundenkreise für Universal- und Standardmaschinen vor Investitionen zurück. Welcker macht jedoch deutlich, dass die Werkzeugmaschinenindustrie in Deutschland heute sehr viel besser aufgestellt ist als in vorangegangenen Abschwungphasen. In den vergangenen drei Jahren habe die Branche um ein Drittel zugelegt.

Im zurückliegenden Boom haben die Firmen ihr Personal verhalten aufgebaut. Personelle Anpassungen werden daher zunächst über den Abbau von Zeitarbeit, flexible Arbeitszeitmodelle und gegebenenfalls durch Kurzarbeit vorgenommen.

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