Weltweit größte Fabrik für PKD-Werkzeuge entsteht

Mapal erweitert Fertigung in Pforzheim

Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage nach PKD-Werkzeugen erweitert die Mapal Gruppe ihre Fertigungsanlagen bei Mapal WWS in Pforzheim. Am 19. Mai wurde der Beginn der Bauarbeiten für ein zweites Produktions- und Verwaltungsgebäude offiziell gefeiert.

v.l.n.r.: Architekt Jochen Abraham, Reiner Müller vom Wirtschafts- und Stadtmarketing Pforzheim, Oberbürgermeister Gert Hager, Dr. Jochen Kress, Mitglied der Geschäftsleitung der Mapal Dr. Kress KG, Christian Molch und Alexander Raach, Geschäftsführer der Mapal WWS GmbH, Statiker Gustl Lachenmann und Markus Peterek vom Bauunternehmen Pfirrmann beim symbolischen Spatenstich am 19. Mai 2014.

Neben Dr. Jochen Kress, Mitglied der Geschäftsleitung der Mapal Dr. Kress KG, Alexander Raach und Christian Molch (beide Geschäftsführer Mapal WWS) griffen Oberbürgermeister Gert Hager sowie weitere Vertreter des Unternehmens und der Stadt Pforzheim symbolisch zu den Spaten.

Direkt neben dem 2001 erbauten Firmengebäude entsteht nun ein weiterer, rund 5.800 Quadratmeter großer Hallenkomplex mit zusätzlichen Fertigungsflächen und Büroräumen. Die Produktions- und Verwaltungsfläche der Mapal WWS wächst damit auf eine Gesamtfläche von 17.000 Quadratmetern. Derzeit werden in Pforzheim rund 460 Mitarbeiter beschäftigt, nach Fertigstellung des neuen Gebäudes sollen weitere Arbeitsplätze entstehen. Mapal investiert 7,7 Millionen Euro in den Standort. "Mit dieser Erweiterung entsteht bei Mapal WWS in Pforzheim die weltweit größte Fabrik für PKD-Werkzeuge. Somit sind wir für die Zukunft hervorragend aufgestellt", so Dr. Jochen Kress. Bereits im Frühjahr 2015 soll der Neubau fertiggestellt sein.

Die 1980 gegründete Mapal WWS GmbH ist das Kompetenzzentrum der Mapal Gruppe für PKD-Werkzeuge. 2008 wurde ein hochflexibles Produktionssystem mit autonomen Fertigungslinien und optimierten Logistikabläufen eingeführt. Im Zuge der Erweiterung sollen die Fertigungsprozesse bei Mapal WWS nun noch effizienter gestaltet werden. Die Bereiche Konstruktion und Arbeitsvorbereitung werden in den zweigeschossigen Neubau umziehen, außerdem wird der gesamte Technikbereich neu geordnet. Die technischen Anlagen, die bislang im Außenbereich liegen, werden in das neue Gebäude integriert und den neuesten Anforderungen angepasst. kf

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