Viastore schaut positiv auf 2014:
Riesenrun im Auftragsbuch
Die Weichen des Intralogistik-Spezialisten viastore systems stehen klar auf Wachstum.
In der deutschen Logistikwirtschaft ist die Stimmung optimistisch: Laut dem "Logistikindikator" der BVL und des Instituts für Weltwirtschaft haben die Erwartungen für das kommende Jahr deutlich zugelegt. Logistikunternehmer wie auch Logistikanwender planen demnach, 2014 mehr zu investieren und mehr Mitarbeiter einzustellen. Das wiederum sind gute Nachrichten für die deutschen Intralogistiker. Deren Auftragseingang liegt nach Angaben des VDMA derzeit deutlich über dem allgemeinen VDMA-Durchschnitt.
Eine solche Entwicklung beobachten auch die beiden viastore-Geschäftsführer Philipp Hahn-Woernle und Frank Apel in ihrem Unternehmen - "allerdings mit viel mehr Dynamik", wie Philipp Hahn-Woernle sagt: "Beim Auftragseingang erwarten wir einen deutlichen Sprung von 98 Millionen Euro in 2012 auf rund 150 Millionen Euro in 2013. Und das sind keine Weihnachtswünsche, denn die meisten Aufträge sind bereits im Haus." Vor allem aus den Bereichen Food, TK, und Handel kamen die Aufträge nach Stuttgart.
Für 2013 erwartet die viastore-Gruppe einen konsolidierten Jahresumsatz von 83,3 Millionen Euro. Hahn-Woernle: "In diesem Jahr ist es bei ungewöhnlich vielen Projekten zu kundenseitigen Verschiebungen gekommen." "Dafür wird unser Umsatz im kommenden Jahr um etwa 50 Prozent zulegen - wenn sich nicht andere Projekte verschieben."
Auch die Zahl der Mitarbeiter steigt: In Deutschland hat das Unternehmen 2013 seine Belegschaft von 283 auf 300 Beschäftigte aufgebaut. Für 2014 sind weitere Neueinstellungen geplant. Weltweit arbeiten rund 420 Menschen bei viastore. Denn das Unternehmen wächst auch international: Die amerikanische Landesgesellschaft trägt 2013 mehr als 20 Prozent zum Auftragseingang bei, zudem hat viastore neue Gesellschaften in China und Brasilien aufgebaut, die sich gut entwickeln. Auch in Russland konnte viastore weitere Kunden gewinnen. Insgesamt generiert das Unternehmen 60 Prozent seines Geschäfts im Ausland. bw









