VDMA sieht Trendwende, trotzdem:

Unter dem Strich ein Minus

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland lag im April 2014 real ein Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft stieg um acht Prozent, das Auslandsgeschäft lag um vier Prozent unter Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag in Frankfurt mit.

VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers zur Konjunkturlage: Nicht-Euro-Länder schwächeln. (Foto: VDMA)

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Februar bis April 2014 sank der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um vier Prozent. Die Inlandsaufträge lagen bei plus fünf Prozent, die Auslandsaufträge bei minus sieben Prozent.

"Im April gaben in den Maschinenbauunternehmen eindeutig die inländischen Kunden den Ton an. Ein Zuwachs der Bestellungen um acht Prozent sorgte für einen spürbaren Schub und verhalf der Kurve des Inlandsorders zum lange erwarteten Richtungswechsel. Die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern verfehlten mit einem Minus von einem Prozent das Vorjahresergebnis zwar noch knapp. Doch auch hier deutet sich eine Trendwende ins Positive an. Abermals enttäuschend verlief dagegen die um fünf Prozent niedrigere Nachfrage aus den Nicht-Euro-Ländern, so dass unterm Strich für die gesamten Bestellungen nur eine minus Eins steht", kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis. bw

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