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Vanderlande leidet unter dem zögerlichen Gepäckhandling
Vanderlande Industries, Hersteller von automatisierten Materialfluss-Systemen, erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von Euro 566 Millionen und einen Nettoertrag von 3,9 Prozent des Umsatzes, d.h. Euro 22 Millionen. Die Umsätze stiegen im Vorjahresvergleich leicht um 3 Prozent an, während der Nettoertrag etwas geringer ausfiel.
Vanderlande profitiert von der Erholung der Märkte Distribution sowie Paket- und Postdienstleistung durch den steigenden Auftragseingang in beiden Sparten. Der Kundendienst wuchs weiter, die Umsätze überschritten die 100 Millionen Euro-Grenze. Der Gesamtauftragseingang sank jedoch auf Euro 509 Millionen und liegt somit 17 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dies ist hauptsächlich auf die allgemeine Schwäche des Gepäckhandling-Marktes im Geschäftsjahr 2011 zurückzuführen. Dieser Markt ist spätzyklisch und erholt sich gerade.
Das Auftragsbuch mit Euro 704 Millionen verleiht dem Unternehmen eine solide Startposition für das neue Geschäftsjahr und bestätigt seine Führungsposition im automatischen Materialfluss-Handling. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 95 auf 2.134 (+5 Prozent), vor allem aufgrund der Erweiterung der Kundendienstaktivitäten.
Während des Geschäftsjahres begannen die Märkte für Lagerhaltung und Vertrieb sowie Paket- und Postdienstleistung zu wachsen, so dass Vanderlande davon profitieren konnte. Der Auftragseingang nahm auf beiden Märkten zu.
Das Unternehmen stellt keine Prognose für das Finanzjahr 2012 auf, sieht aber in allen Segmenten auf längere Sicht Wachstumspotenzial. Aus diesem Grund wird Vanderlande in dieser innovationsgetriebenen Branche weiterhin neue Produkte und Systemkonzepte entwickeln. Die Kompetenz im Bereich der Software- und Systemintegration seien bei diesen Entwicklungen zu wichtigen Erfolgsfaktoren geworden. bw









