Wirtschaft + Unternehmen

Udo Ungeheuer ist neuer VDI-Präsident

Udo Ungeheuer tritt am 1. Januar 2013 sein neues Amt als VDI-Präsident an.

Prof. Udo Ungeheuer ist neuer Präsident des VDI Verein Deutscher Ingenieure. Ungeheuer wurde am 21. November 2012 von der Vorstandsversammlung des VDI einstimmig zum Präsidenten gewählt. Der 62-jährige Vorstandsvorsitzende der Mainzer Schott AG tritt sein Amt zum 1. Januar 2013 an.

Ungeheuer schloss sein Maschinenbaustudium an der RWTH Aachen 1979 als Diplom-Ingenieur ab. Bereits seit 1977 ist er Mitglied des VDI. 1985 promovierte er zum Dr.-Ing., 2006 wurde er zum Honorarprofessor der Fachhochschule Mainz bestellt. Zunächst als Geschäftsführender Oberingenieur an der RWTH Aachen tätig, wechselte Ungeheuer 1986 zum Autohersteller BMW, bevor er 1994 als Mitglied in die Konzernleitung der Schott AG eintrat. Ein Jahr später wurde er in den Vorstand des Unternehmens berufen. Seit 2004 ist Ungeheuer Vorstandsvorsitzender des internationalen Spezialglasherstellers.

Neben seinen Mandaten als Aufsichtsratsvorsitzender bzw. Aufsichtsratsmitglied mehrerer Schott Tochtergesellschaften ist er Präsident des Bundesverbandes Glasindustrie e. V. (BV Glas), Vorsitzender Beirat Mitte der Deutschen Bank, Mitglied des Beirates der Rheinland-Pfalz Bank, Mitglied des Beirates der Coface Deutschland und Mitglied im Landeskuratorium Rheinland-Pfalz/Saarland des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Prof. Bruno O. Braun wird zum 31. Dezember 2012 nach sechs Jahren als VDI Präsident satzungsgemäß ausscheiden. Die Vorstandsversammlung bedankte sich für seine langjährige und erfolgreiche Arbeit. kf

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