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Trumpf: Gewinn trotz Umsatzrückgang
Die Trumpf Gruppe erwartet ein positives Ergebnis im zweistelligen Millionenbereich trotz eines deutlichen Nachfragerückgangs im Geschäftsjahr 2008/09. Der Umsatz sank um 23 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro. Bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr, das am 30. Juni 2009 endete, sagte Unternehmenschefin Nicola Leibinger-Kammüller: "Unsere flexiblen Instrumente, mit denen wir Produktion und Arbeitszeiten rasch der Nachfrage anpassen können, haben sich bislang bewährt. Wir haben schnell auf die weltweite Wirtschaftskrise reagiert und konnten unsere Kosten reduzieren, so dass wir im abgelaufenen Geschäftsjahr trotzdem einen akzeptablen Gewinn erzielten. Das werte ich angesichts der derzeitigen Situation als Erfolg." Der Auftragseingang verminderte sich nach Unternehmensangaben um voraussichtlich 35 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Trumpf verzeichnete einen Rückgang in allen Weltregionen und in allen Geschäftsbereichen. Einzig der Geschäftsbereich Medizintechnik, in dem das Unternehmen Ausstattung für OP-Bereich und Intensivpflege anbietet, erzielte Umsatzzuwächse. Die Mitarbeiterzahl blieb mit 8.000 konstant. Allerdings reduzierte der Werkzeugmaschinenbauer und Industrielaserhersteller seine Personalkapazität angesichts der geringeren Aufträge über den Abbau von Arbeitszeitkonten und den Einsatz von Kurzarbeit. Daneben wurden Liquidität und Eigenkapital erhöht, um das Unternehmen auf mögliche Herausforderungen einer anhaltenden Wirtschaftsschwäche vorzubereiten. 75 Millionen Euro führte die Eigentümerfamilie Leibinger dem Eigenkapital zu. Die Eigenkapitalquote überschritt damit die 50 Prozent Marke. pb








