Wirtschaft + Unternehmen

Transportgestellen auf der Spur

Aufenthalt bekannt: Barcodes helfen bei der Feststellung von Standorten.

Als einer der größten Fenster- und Türenhersteller Deutschlands musste Schweiker zu hohe Schwundraten bei den eingesetzten Transportgestellen in Kauf nehmen. Mit einem von Centiveo entwickelten und Verfolgungssystems mittels Barcodes werden Bewegungen, Standorte und der Zustand der Gestelle nun genau erfasst. Mit großem Erfolg: Die Schwundraten konnten schon nach kurzer Zeit auf ein Minimum reduziert werden. Um die Ein- und Ausgänge von Gestellen und Glasböcken zum sicheren Transport von Fenstern und Türen von Schweiker festzuhalten, entschieden sich die Auto-ID-Experten für die Nutzung von Barcodes als völlig ausreichendes, kosteneffizientes und zudem einfach zu implementierendes Erkennungsmedium. Innerhalb kurzer Zeit wurden sämtliche Gestelle mit den entsprechenden Metall- oder Klebeetiketten versehen, die mithilfe eines Handhelds/PDAs vom Fahrer bei der Übergabe der Produkte an den Kunden gescannt werden. Als weiterer Liefernachweis wird das Gestell fotografiert oder der Kunde quittiert es mit seiner Unterschrift auf dem Touch Screen des Handhelds. Gleiches geschieht bei der Rücknahme von Gestellen, sodass jederzeit nachvollzogen werden kann, bei welchem Auftraggeber sich welche Gestelle befinden und in welchem Zustand sie zurückgegeben worden sind. Diese Übersicht kann mit der dazugehörigen Softwareentwicklung nun direkt vor Ort vom Fahrer abgerufen werden. Oder die Schweiker-Mitarbeiter loggen sich über ihren Browser in das Barcode-Erfassungsprogramm ein, um die Bestände zu überprüfen. Angezeigt werden dann nicht nur der Aufenthaltsort der Gestelle, sondern auch die dazugehörigen Lieferscheine, die getätigten Unterschriften und eventuelle Fotos defekter Objekte. bw

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