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Swisslog rechnet mit einem kräftigen Minus
Nach einem guten Start ins Geschäftsjahr blieb im zweiten Quartal der Auftragseingang in beiden Swisslog-Divisionen unter den Erwartungen. Swisslog korrigiert deshalb die Prognose und erwartet für das Geschäftsjahr 2013 einen bis zu fün Prozent unter dem Vorjahr liegenden Umsatz und eine EBIT-Marge im Bereich von 3.3 Prozent.
Die auf automatisierte Logistiklösungen in Spitälern und Verteilzentren spezialisierte Swisslog startete gut ins Geschäftsjahr 2013, mit einem ersten Quartal, das auf Budget und über dem Vorjahr lag. Im Verlauf des zweiten Quartals verschlechterte sich die Entwicklung jedoch in beiden Divisionen. Bei Healthcare Solutions blieb der Auftragseingang für automatisierte Warentransportsysteme unter den Erwartungen. Bei Warehouse & Distribution Solutions verzögerte sich der Auftragseingang insgesamt. Außererdem ergaben sich - entgegen den Vorjahren - zusätzliche Aufwände bei Projektrealisierungen. Die neuesten Zahlen deuten darauf hin, dass trotz guten Margen im Auftragsbestand auch das traditionell stärkere zweite Halbjahr den Rückstand nicht wird kompensieren können.
Nach den vorläufigen Zahlen erzielte Swisslog im ersten Halbjahr 2013 einen gegenüber dem Vorjahr um 8.7% geringeren Auftragseingang von MCHF 263.4 (2012: MCHF 288.6), einen um 2.9% tieferen Umsatz von MCHF 305.9 (2012: MCHF 314.9) sowie ein operatives Ergebnis (EBIT) von MCHF 5.4 (2012: operatives Ergebnis vor Restrukturierungen MCHF 8.4).bw









