Wirtschaft + Unternehmen

Siemens: Aufträge über sechs Windparks erhalten

Siemens Energy hat aus Nordamerika Aufträge über die Lieferung von Windenergieanlagen für sechs Windparks mit einer Gesamtleistung von 565 Megawatt (MW) erhalten. Von den knapp 250 Anlagen geht jede vierte nach Ontario, der Rest in die US-Bundesstaaten Kalifornien, Oklahoma, Washington und Wyoming. Die Leistung der sechs Onshore-Windparks reicht aus, um rund 170.000 nordamerikanische Haushalte mit umwelt-freundlichem Strom zu versorgen. Das gesamte Auftragsvolumen für Siemens beträgt mehr als 600 Millionen Euro.
"Diese Aufträge zeigen, dass die Perspektiven für die Windindustrie nach wie vor sehr gut sind - selbst in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten", sagte Wolfgang Dehen, CEO des Siemens Energy Sektors. "Die anhaltende Unterstützung der erneuerbaren Energien durch die Regierungen Kanadas und der USA wirkt sich positiv auf die Entwicklung von Windenergieprojekten aus."
Seit dem Markteintritt 2004 hat sich Siemens zum drittgrößten Anbieter für Windenergieanlagen auf dem nordamerikanischen Markt entwickelt. Um den weltweit mit wichtigsten Markt besser bedienen zu können, investiert Siemens kontinuierlich in den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten in den USA und schafft damit grüne Arbeitsplätze. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 900 Mitarbeiter in seinem nordamerikanischen Windenergiegeschäft und die Zahl der Beschäftigten soll künftig weiter steigen.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Hannover Messe 2026

Siemens stellt neuen KI-Agenten vor

Siemens bringt mit dem ‚Eigen Engineering Agent‘ eine KI für die Automatisierungstechnik auf den Markt. Die Lösung ist in das TIA Portal integriert, wurde mit über 100 Unternehmen getestet und soll Engineering-Prozesse deutlich beschleunigen.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Antriebstechnik

Triton Partners übernimmt Flender

Die globale Investmentgesellschaft Carlyle hat eine Vereinbarung über den Verkauf von Flender, Anbieter mechanischer Antriebstechnik, an den von Triton beratenen Triton Fund 6 unterzeichnet. Die Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Chemieindustrie 2026

Warum die Krise weitergeht

Wie tief steckt Deutschlands Chemieindustrie 2026 wirklich in der Krise? Nach einem schwachen Jahresauftakt, belastet vom Nahostkonflikt, hohen Energiekosten und globalem Wettbewerbsdruck, zeichnet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) das Bild...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren