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Siemens: 2. Quartal durchwachsen
Das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2013 ergibt bei Siemens ein gemischtes Bild: Auftragseingang, Free Cash Flow und Ergebnis pro Aktie verbesserten sich deutlich. Umsatz und Ergebnis der Summe Sektoren sanken jedoch, insbesondere wegen des anhaltend schwierigen Marktumfeldes.
So stieg der Auftragseingang dank Großaufträgen im Geschäft mit Offshore-Windenergie und mit Zügen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich um 20 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro. Der Umsatz ging um sieben Prozent auf 18,0 Milliarden Euro zurück. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill) lag im zweiten Quartal bei 1,19, der Auftragsbestand der Summe Sektoren belief sich am Quartalsende auf insgesamt 101 Milliarden Euro.
Ergebnis Auf der Ergebnisseite machten sich neben dem gesunkenen Umsatz auch Sonderbelastungen bemerkbar. So fielen im Zusammenhang mit dem Unternehmensprogramm Siemens 2014 in den Sektoren Belastungen in Höhe von 104 Millionen Euro an. Insgesamt ging das Ergebnis der Sektoren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro zurück. Der Gewinn der fortgeführten Aktivitäten blieb unter anderem aufgrund von Verbesserungen bei NSN mit 982 Millionen Euro nahezu stabil.
Der Gewinn nach Steuern verbesserte sich dank eines positiven Beitrags aus den nicht fortgeführten Aktivitäten um zehn Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg von 1,03 Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,20 Euro und profitierte von dem Aktienrückkauf-Programm zwischen den Berichtsperioden. Der Free Cash Flow aus fortgeführten Aktivitäten erhöhte sich von 532 Millionen Euro auf knapp 1,4 Milliarden Euro. kf








