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Schunk Expert Days: Volles Haus in Lauffen
Mit rund 100 Teilnehmern, überwiegend aus dem Bereich Forschung und Entwicklung, haben die Schunk Expert Days Service Robots ihre Entwicklung nach oben fortsetzen können. Die 3. Veranstaltung dieser Art holte Fachleute aus Europa und Übersee zum Lauffener Spann- und Greiftechnikspezialisten.
Insgesamt 22 internationale Referenten sind am 24. und 25 Februar fokussiert auf die Tagungsschwerpunkte Sicherheit, Standardisierung und europäische Initiativen. Andere aktuelle Forschungsarbeiten präsentieren Entwicklungen aus den Themenbereichen Greifen, Mobile Manipulation und Modulare Robotik.
Die Expert Days verdeutlichen einen klaren Trend. Serviceroboter haben die Tage der universitären Forschung hinter sich gebracht und gehen zunehmend in eine Phase der praktischen Anwendung über. Bedarfsorientierte und marktfähige Service-Roboter sind die deutliche Forderung der Anwender.
In seinem Eröffnungsvortrag machte Prof. Henrik I. Christensen vom Georgia Institut of Technology eines mehrfach deutlich: Roboter sind für den breiten Einsatz noch viel zu teuer. Die Preise müssten nach unten, Nach Vorstellungen des Amerikaners um den Faktor fünf. Zudem seien auch die Kosten für die Systemintegration entschieden zu hoch. Sie betragen bis zum zehnfachen der Beschaffungskosten. Allerdings sahen Teilnehmer der Tagung die reinen Kosten der Roboter im erschwinglichen Bereich, soweit sie eine breite Anwendung fänden, wie es in der Automobilindustrie der Fall ist. Aber auch überzogene Performance, Serviceprobleme und Programmieraufwendungen machten die Durchsetzung unnötig schwer.
Schunk bietet mit industrietauglichen, mechatronischen Modulen und Greifern einen modularen Baukasten für unterschiedlichste Anwendungen in der Servicerobotik. Dazu zählt auch der LWA 3 als leistungsfähiger modularer Leichtbauarm.
Der Termin für die nächste Veranstaltung steht bereits fest: Die 4. Expert Days sind für den 23. und 24. Februar 2011 eingeplant. Auf diesen Termin wurden bereits drei Referenten verpflichtet, für die sich im prallvollen Programm dieses Jahres kein Platz mehr fand. bw









