Wirtschaft + Unternehmen

Schnell, dynamischer, kompakter: Retrofit im Lager des Maschinenbauers

Die Frankenberger Maschinen- und Anlagenbau GmbH (FMA) hat ihr automatisches Stopa Compact Blechlager modernisieren, erweitern und somit zukunftssicher ausrichten lassen. Im Rahmen des Retrofit wurde die alte speicherprogrammierbare Steuerung Simatic S5 gegen eine S7 ausgetauscht und die Bearbeitungsmaschinen weitgehend automatisch an das Lager angeschlossen, sodass sich deren Stillstandszeiten nachhaltig reduziert haben. Insofern kann FMA die Anlagen ohne lange Wechselzyklen nach einem vorgegebenen Produktionsplan direkt aus dem Lager mit Blechtafeln versorgen: materialschonender und sicherer als zuvor. Da der Betreiber zudem auf eine dynamische Lagerung umgestellt hat, profitiert er, verglichen mit der bisherigen Festplatzlagerung, von kürzeren Wegen und infolgedessen von Zeitoptimierungen.

Reduzierung der Materialwechselzeiten an zwei Laserschneidanlagen: Station mit zwei fixen Ablagegestellen von Stopa zum Bereitstellen von Blechpaketen.

Zum Retrofit hat auch der Austausch des Auswertegeräts der Wiegeeinrichtung am Regalbediengerät des Lagers und dessen Energiezuführung gehört. Ferner hat Stopa eine Konturenkontrolle, die beim Rücklagern die korrekte Lage der Bleche auf der Palette überprüft, und eine seitliche Kontrolle zum Erkennen überstehender Tafeln integriert. Da das Lager außerdem um 17,5 auf 39 Meter Länge erweitert worden ist, konnte FMA die vorher genutzten dezentralen Lagerorte aufgeben. Ebenfalls neu ist eine dritte Beladehöhe von bis zu 580 Millimeter für größere Sondergüter. bw

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