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Rittal: Rechenzentrum mit eigenem Kraftwerk
Die Stromversorgung mobiler Rechenzentren war bislang ein limitierender Faktor: Während sich die Daten über Richtfunk oder Satellit übertragen lassen, sind bisherige Anlagen für die Versorgung von Servern und IT-Infrastruktur von einer vorhandenen Stromquelle abhängig. Mit der Kombination aus Rittal Data Center Container und einem Blockheizkraftwerk (BHKW) der Schwesterfirma Würz bietet Rittal eine autarke Anlage an, die überall eingesetzt werden kann. Die beiden Unternehmen der Friedhelm Loh Group sind die ersten Anbieter, die ein von vorhandener Infrastruktur unabhängiges Rechenzentrum aus einer Hand im Portfolio haben. Das BHKW erzeugt umweltfreundlichen Strom, der direkt ins angeschlossene Rechenzentrum gespeist wird. Dabei ist die Kombination aus Container-Rechenzentrum und BHKW aus zwei Gründen besonders vorteilhaft. Erstens unterliegt der Einsatz eines BHKW zur Stromerzeugung der staatlichen Förderung. Zweitens nutzt Rittal die Abwärme des Kraftwerks, um die IT-Geräte zu kühlen.
Das Umwandeln der Abwärme in Kaltwasser für die Klimatisierung erfolgt über einen an das BHKW angeschlossenen Absorber zur sogenannten Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, die im Sommer für Kühlung sorgt. In den kalten Monaten übernimmt die in den Rittal Data Center Container integrierte direkte freie Kühlung die Klimatisierung. Das System führt gefilterte kalte Außenluft in den RZ-Container und hält so die Innentemperatur konstant. Um bis zu 40 Prozent kann dadurch der Energieaufwand der Klimatisierung reduziert werden. bw








