Prognose bestätigt

Norma Group setzt solides Wachstum fort

Die Norma Group, internationaler Anbieter hochentwickelter Verbindungstechnik, verzeichnete in den ersten neun Monaten 2013 ein Umsatzplus von 3,3 Prozent auf 482,7 Millionen Euro. Dazu trugen die Akquisitionen aus den Jahren 2012 und 2013 mit 21,2 Millionen Euro bei. Das organische Umsatzwachstum lag bei 0,1 Prozent.

Der Konzern konnte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation (bereinigtes EBITA) von Januar bis September 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 85,0 Millionen Euro verbessern (Vorjahr: 83,5 Millionen Euro). Damit lag die bereinigte EBITA-Marge mit 17,6 Prozent auf einem nachhaltig hohen Niveau (Vorjahr: 17,9 Prozent).

Im dritten Quartal 2013 wuchs der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,9 Prozent auf 159,9 Millionen Euro (Q3 2012: 149,6 Millionen Euro), davon organisch 6,3 Prozent. Das bereinigte EBITA stieg im dritten Quartal um 12,0 Prozent auf 28,8 Millionen Euro (Q3 2012: 25,7 Millionen Euro). Die operative EBITA-Marge lag mit 18,0 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahres (Q3 2012: 17,2 Prozent).

"Wir konnten unser Wachstum auf solider Basis fortsetzen. Neben den positiven Akquisitionsumsätzen in den Regionen EMEA und Asien-Pazifik zeigte sich ein deutliches organisches Wachstum im europäischen Markt", sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der Norma Group. "Speziell aufgrund der Einführung der EURO-6-Abgasnorm erwarten wir in Europa weiterhin eine deutlich bessere und nachhaltige Umsatzentwicklung." Der Auftragsbestand lag zum 30. September 2013 mit 230,3 Millionen Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres (30. September 2012: 221,4 Millionen Euro).

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Entwicklung in den Regionen

In der Region EMEA wirkte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung positiv auf die Umsatzentwicklung in den ersten neun Monaten 2013 aus. Der Umsatz in der Region ist um 4,9 Prozent auf 296,2 Millionen Euro gewachsen (Vorjahr: 282,5 Millionen Euro). Organisch lag der Umsatzanstieg in der Region EMEA im Neunmonatszeitraum bei 1,4 Prozent und im dritten Quartal bei 6,7 Prozent. Hinzu kamen die Akquisitionen aus den Jahren 2012 und 2013, die in den ersten neun Monaten 2013 mit 11,2 Millionen Euro zum Umsatzwachstum beitrugen. In der EMEA-Region hat die NORMA Group insbesondere an den Standorten in Deutschland, Großbritannien und Serbien in Produktionsanlagen investiert.

In der Region Amerika erzielte die Gruppe in den ersten neun Monaten 2013 einen Umsatz von 146,3 Millionen Euro (Vorjahr: 152,4 Millionen Euro). Der Rückgang um 4,0 Prozent ist auf den verhaltenen Konjunkturverlauf im Berichtszeitraum und auf negative Währungseffekte von 2,5 Prozent zurückzuführen. Investitionen wurden vor allem in Produktionsanlagen in den US-Werken in Auburn Hills und St. Clair getätigt. Mit der Errichtung eines Produktionsstandorts in Brasilien und dem Kauf von Produktionsanlagen für Steckverbindungen einschließlich Werkzeugen und Spritzgussmaschinen baut die Norma Group ihre Produktion in Brasilien weiter aus und stärkt ihre Präsenz in Südamerika.

Die Region Asien-Pazifik entwickelte sich positiv. Der Umsatz in dieser Region ist im Neunmonatszeitraum um 24,1 Prozent auf 40,2 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 32,4 Millionen Euro). Dazu haben die Akquisitionen von Chien Jin Plastic in Malaysia sowie von Davydick & Co. und Guyco in Australien beigetragen. Die Unternehmen produzieren und vertreiben Verbindungslösungen, die in der Frischwasserversorgung, in Bewässerungs- und Sanitäranlagen sowie in der Landwirtschaft und Industrie zum Einsatz kommen. Investiert wurde im Schwerpunkt in den Aufbau eines zweiten Standorts in China sowie in die Produktion von Urea-Fluidsystemen am chinesischen Standort Qingdao.

Eigenkapitalbasis auf einem guten Niveau

Die Konzern-Bilanz der Norma Group wies zum 30. September 2013 ein Eigenkapital in Höhe von 308,9 Millionen Euro aus, ein Anstieg von 7,1 Prozent gegenüber dem Jahresende 2012 (31. Dezember 2012: 288,3 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote lag damit bei 37,4 Prozent nach 41,7 Prozent zum 31. Dezember 2012. Der Rückgang ist insbesondere bedingt durch die Begebung eines Schuldscheindarlehens in Höhe von 125 Millionen Euro und die daraus resultierende Erhöhung der Bilanzsumme. Die Nettoverschuldung zum 30. September 2013 verbesserte sich aufgrund des positiven Cashflows und trotz der Dividendenzahlung und Akquisitionen im Vergleich zum Jahresende 2012. Ohne Sicherungsinstrumente belief sich die Nettoverschuldung zum Ende des dritten Quartals 2013 auf 162,5 Millionen Euro (31. Dezember 2012: 174,2 Millionen Euro).

Mitarbeiterzahl weiter gestiegen

Als Resultat der weltweiten Expansion der Norma Group ist die Mitarbeiterzahl in den ersten neun Monaten 2013 erneut gestiegen. Zum 30. September 2013 waren 4.822 Mitarbeiter (inklusive Leiharbeitnehmern) beschäftigt, 320 Mitarbeiter mehr als ein Jahr zuvor. In Deutschland waren zum Ende des dritten Quartals 918 Mitarbeiter bei der Norma Group beschäftigt.

Ausblick für 2013 bestätigt

Die Norma Group erwartet, dass der Konzernumsatz im Jahr 2013 moderat gegenüber 2012 wachsen wird. Zudem ergeben sich Umsätze von rund 26 Millionen Euro aus den Akquisitionen 2012 und 2013. Für das Geschäftsjahr 2013 wird eine EBITA-Marge angestrebt, die auf dem Niveau der drei Vorjahre von über 17 Prozent liegen soll (2010: 17,4 Prozent; 2011: 17,7 Prozent; 2012: 17,4 Prozent). kf

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