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Norma Group passt Umsatzprognose an
Der Verbindungstechnikspezialist Norma Group konnte das 3. Quartal 2012 erfolgreich abschließen. Der Konzernumsatz stieg von Januar bis September 2012 um 5,8 Prozent auf 467,3 Millionen Euro (Vorjahr: 441,7 Millionen Euro). Zu diesem Ergebnis trugen auch die Übernahmen der Schweizer Connectors Verbindungstechnik AG im April 2012 und der Nordic Metalblok S.r.l. in Italien im Juli 2012 bei.
Das bereinigte betriebliche Ergebnis (bereinigtes EBITA) verbesserte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres um 4,3 Prozent auf 83,5 Millionen Euro (Vorjahr: 80,1 Millionen Euro). Die bereinigte EBITA-Marge lag bei 17,9 Prozent und somit weiterhin auf hohem Niveau (Vorjahr: 18,1 Prozent).
"Wir sind zufrieden mit dem erzielten Wachstum zum Ende des dritten Quartals. Unsere Zahlen zeugen von einem robusten Geschäftsmodell. Wir konnten insbesondere in den Regionen Amerika und Asien-Pazifik unseren Wachstumskurs fortführen", sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der Norma Group. Der Auftragsbestand lag zum Ende des dritten Quartals 2012 mit 221,4 Millionen Euro leicht unter dem Vergleichswert des Vorquartals (229,3 Millionen Euro). "Wir spüren aber auch, dass das konjunkturelle Umfeld in Europa schwieriger geworden ist. Unsere Kunden sind angesichts der herausfordernden Wirtschaftslage vorsichtiger geworden und erwarten für den Rest des Jahres mehr Gegenwind. Wir haben daher unsere Prognose für 2012 angepasst." Die Gruppe erwartet für das Geschäftsjahr 2012 demnach ein Umsatzwachstum von 1 Prozent gegenüber 2011 (bisherige Prognose: zwischen 3 und 6 Prozent). Zusätzlich ergeben sich konsolidierungsbedingte Umsätze von rund 10 Millionen Euro aus der Akquisition von Connectors Verbindungstechnik sowie rund 3 Millionen Euro aus dem Erwerb von Nordic Metalblok. Die Übernahme von Chien Jin Plastic wird erst nach Abschluss der Transaktion im Konsolidierungskreis des unternehmens berücksichtigt. Die EBITA-Marge 2012 wird trotz eines geringeren Umsatzwachstums und des Ausbaus der Aktivitäten insbesondere in der Region Asien-Pazifik voraussichtlich bei etwa 17,0 Prozent liegen (bisherige Prognose: mindestens auf Höhe der beiden Vorjahre mit 17,4 Prozent (2010) bzw. 17,7 Prozent (2011)). kf









