Siemens ordnet Anti-Korruptions-Abteilung neu

Moosmayer zum Chief Compliance Officer befördert

Siemens hat mit Andreas von Máriássy einen neuen Ombudsmann und mit Klaus Moosmayer einen neuen Chief Compliance Officer ernannt. Von Máriássy löst André Große Vorholt ab. Der bisherige Chief Compliance Officer Hans-Jörg Grundmann verlässt das Unternehmen zum Jahresende und tritt in den Ruhestand.

An den Ombudsmann können sich die Mitarbeiter des Unternehmens anonym wenden, um mögliche Regelverstöße zu melden. Diese Position übernimmt ab dem 1. Januar 2014 Andreas von Máriássy von der Kanzlei "von Máriássy Dr. von Stetten Rechtsanwälte". Er löst Andre Große Vorholt ab.

Innerhalb des Konzerns wurde Klaus Moosmayer zum Chief Compliance Officer ernannt. Er folgt Hans-Jörg Grundmann, der in den Ruhestand geht. Moosmayer war seit 2007 wesentlich am Aufbau des neuen und weltweit anerkannten Compliance-Systems von Siemens beteiligt. Seit 2010 ist er bereits für alle rechtlichen und regulatorischen Compliance-Aufgaben bei Siemens verantwortlich und wurde Anfang November 2013 vom beratenden Wirtschaftsausschuss der OECD zum neuen ehrenamtlichen Chefberater für Compliance und Anti-Korruption ernannt.

Die Siemens Compliance-Organisation ist Teil der globalen Rechtsabteilung, die nach dem Ausscheiden von Peter Solmssen ab dem 1. Januar 2014 unter Leitung des neuen General Counsels Andreas C. Hoffmann direkt an den Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG, Joe Kaeser, berichtet. kf

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