Bergbauliche Transportlösungen

Nepean übernimmt Förderbandkomponenten-Geschäft von Sandvik

Der australische Erstausrüster für Fördervorrichtungen Nepean hat die Verhandlungen zur Übernahme von Sandviks Geschäft mit internationalen Förderbandkomponenten in Hollola, Finnland, abgeschlossen. Die Übernahme soll die bestehenden, eigenen Geschäftsbereiche der Förderbandkomponenten ergänzen.

Durch den Kapazitätsausbau, den der Zukauf des Förderkomponentenbereichs von Sandvik ermöglicht, will Nepean zu einem der weltweit größten Spezialisten im Geschäft mit Förderbandkomponenten wachsen. (Bild: Nepean)

„Nepean wird wichtige Produktionsstandorte in Kontinentaleuropa, Skandinavien, Brasilien sowie Westaustralien hinzugewinnen, die bestehende Geschäftstätigkeiten an den Ost- und Westküsten Australiens sowie in Afrika ergänzen. Wir werden zudem eine ganze Reihe an fortgeschrittener Technologie, führenden Produkten und damit verknüpften Innovationen erhalten“, sagt Nepean-Geschäftsführer Miles Fuller.

Mit dem Vertragsschluss werden 195.000 Quadratmeter an Produktionsstätten in Deutschland, Brasilien, Australien und Finnland erworben und rund 340 Mitarbeiter übernommen. Die erworbenen Geschäftsbereiche von Sandvik habe eine lange Tradition, darunter die Marken Prok, Gurtec und Roxon. „Das Geschäft mit Fördervorrichtungen gehört zu den Kernaktivitäten von Nepean“, so Fuller. „Wir sehen die Übernahme als eine spannende Möglichkeit, zwei hoch angesehene Marktführer im Bereich der bergbaulichen Transportlösungen zusammenzubringen.“

Bereits heute ist Nepean der größte Hersteller von Bandtrommeln und Leiträdern. Durch den Kapazitätsausbau, den der Zukauf des Förderkomponentenbereichs von Sandvik ermöglicht, will das Unternehmen zu einem der weltweit größten Spezialisten im Geschäft mit Förderbandkomponenten wachsen. Die jährliche Produktion soll auf mehrere tausend größerer Bandtrommeln und Millionen Förderrollen steigen, mit denen Kunden in 66 Ländern beliefert werden. Neue Produktlinien, darunter Verbundrollentechnologien, sollen auf den Markt gebracht werden. Darüber hinaus rechnet das Unternehmen mit niedrigeren Lieferzeiten, Zugang zu hochwertigen Förderbandkomponenten im Ersatzteilmarkt sowie der Möglichkeit, Großprojekte an jedem Ort weltweit ausführen zu können. as

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