Wirtschaft + Unternehmen
Nach Erfolg in OWL will Mitsubishi mehr
Mit mehr als 80 Tagungsbesuchern war die Veranstaltung "Robotik in Ostwestfalen" im Schlosshotel Münchhausen im niedersächsischen Schwöbber selbst so erfolgreich, dass Mitsubishi Electric daraus eine regelmäßige Veranstaltungsreihe konzipieren möchte - mit unterschiedlichen Themen- und Branchenschwerpunkten.
Energieeffizienz, Maschinensicherheit, Standardisierung, Modularisierung: Das sind die großen Fragen, die auch in der Roboterautomatisierung zu beantworten sind. Beim Teachen der Bewegungen geht es etwa schon länger nicht mehr nur darum, den Weg von A nach B möglichst schnell zu erreichen.
Heutige Aufgabenstellungen befassen sich vielmehr damit, wie Bahnen in einem eng bemessenen Arbeitsbereich mit möglichst geringem Stromverbrauch zu realisieren sind - ohne dabei die Sicherheit für Mensch und Maschine zu vernachlässigen. Damit dieser Anspruch nicht die Engineering-Zeiten explodieren lässt, wird immer mehr auf leicht adaptierbare Bibliotheken zurück gegriffen. Dreidimensionale Software-Modelle - das zeigte beispielsweise der Vortrag der SolidLine AG - erlauben es hier, die Rechnersimulation 1:1 in den realen Roboter zu überspielen. Der Blick in die Praxis der Fertigungstechnik zeigt dabei auch, dass diese Arbeiten immer mehr unter dem Aspekt der Standardisierung stehen. Roboter sind in Module zu integrieren, die sich ihrerseits immer wieder neu kombinieren lassen müssen.
"Dieses Forum hat uns eine breite Information über den Einsatz von Industrierobotern gegeben. Wir schauen auf fantastische Innovationen und neue Robotertechnologien, welche unseren Kunden zusätzliche Anwendungen ermöglichen", bewertet Frank Neuhof, Vertriebsingenieur von Mitsubishi Electric, das erste Robotikforum, das nicht das einzige bleiben soll. Thema des nächsten Anwenderforums am 2. Dezember in der Nähe von Aschaffenburg: Der Einsatz von Robotern in der Medizintechnik. Auch hier ist die Teilnahme kostenlos. bw









