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Mars-Expedition: Wasserfinden mit Maxon

Für Wissenschaftler sind die von Opportunity gefundenen Gips-Ablagerungen auf dem Mars eine Sensation. Sie sind sich sicher, dass der Fund der Beweis dafür ist, dass an dieser Stelle einst Wasser floss. Auf seinem Weg durch die Einöde der Meridiani-Ebene ist der Rover zufällig auf die hellen Streifen im Untergrund gestoßen. Eine Analyse des Minerals soll helfen, die Geschichte des Mars besser zu verstehen. Vor Milliarden Jahren war die Marsatmosphäre wesentlich dichter und an der Oberfläche des Planeten gab es offenbar reichlich Wasser. Heute ist die Atmosphäre zu dünn, sodass Wasser in flüssiger Form nicht existieren kann.

Seit acht Jahren auf dem Mars mit Maxon-Motoren unterwegs: Marsrover.

Die Ablagerungen haben sich exakt an der Stelle des Mars gebildet, wo sie auch heute noch zu finden sind. An dieser Stelle war aus Rissen im Untergrund Wasser ausgetreten. Das aus vulkanischem Gestein gelöste Kalzium sei anschließend weggeflossen. Dabei hat das Kalzium mit Schwefel reagiert, der entweder auch aus dem Gestein oder aus vulkanischen Gasen stammte.

Opportunity feiert im Januar 2012 seinen achten Geburtstag auf dem Roten Planeten. Ursprünglich war ein operativer Einsatz von nur 90 Tagen geplant. Seit dem 25. Januar 2004 erkundet der Rover im Auftrag der NASA den Mars und hat inzwischen rund 35 Kilometer zurückgelegt und dabei fast 162.400 Bilder von der Oberfläche und der Atmosphäre des Roten Planeten aufgenommen und an sein Kontrollzentrum in Pasadena/Kalifornien übermittelt.

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Motoren von Maxon Motor sorgen dafür, dass der Marsrover sich über den Marsboden bewegt. In Opportunity stecken insgesamt 39 DC-Motoren, die noch immer fleißig ihren Dienst verrichten. Eingesetzt werden die Präzisionsantriebe für den Antrieb des Roboterarms, für den Gesteinsbohrer, für die Bedienung der Kamera, für den Steuerungsmechanismus sowie für die sechs Räder, welche das rund 180 Kilogramm schwere, 1,60 Meter lange und 1,50 Meter hohe Fahrzeug über die Marsoberfläche bewegen. Bei den Motoren handelt es sich grundsätzlich um Standardprodukte mit einem Durchmesser von 20 und 25 Millimetern, die einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent erbringen. Durch geringe Anpassungen wurden die Motoren für die harten Umweltbedingungen ausgelegt, denn auf der Marsoberfläche herrschen Temperaturschwankungen von circa minus 120 bis plus 25 Grad Celsius. bw

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