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LK Mechanik mit dabei auf dem Weg zum Mars
Während das Forschungsfahrzeug "Curiosity" bereits auf dem Mars kurvt, kündigen sich bereits die nächsten Missionen von NASA und ESA an: 2018 soll sich der Mars-Rover "Exomars" auf den Weg machen und zur Vorbereitung dieser Reise wollen die Weltraum-Organisationen schon zwei Jahren zuvor einen Orbiter ins All schicken. Der Metallverarbeiter LK Mechanik zählt zu jenen deutschen Firmen, die an diesen Zukunftsprojekten beteiligt sind. Das Heuchelheimer Unternehmen realisierte für einen Hersteller von Elektronik-Bauteilen spezielle Werkzeugträger für den Einsatz in der Weltraum-Simulationstechnik. Diese hochgenau gefertigten Magazine ermöglichten es, winzige Elektronik-Komponenten zerstörungsfrei und verlustlos den notwendigen Evaluations- und Qualitätsprüfungen der Raumfahrt zu unterziehen. Dazu gehören beispielsweise Temperaturschock-Tests, bei denen in den dafür eingesetzten Simulationsschränken extreme Klimabedingungen mit heftigen Luftbewegungen erzeugt werden. Die flachen Werkstückmagazine aus einer speziellen Edelstahl-Legierung verhindern dabei, dass die oft nur wenige Millimeter großen Kondensatoren oder Widerstände in diesen "Kältestürmen" unkontrolliert umher fliegen und Schaden nehmen.
LK Mechanik fertigt drei Versionen dieser Werkstückträger mit verschiedenen Größen und Höhen. Stets handelt es sich dabei um eine dreiteilige Konstruktion aus zwei Rahmen mit Maschengewebe, zwischen die ein Mittelelement mit Einlegefächern für die Kleinteile geschraubt wird. Die Träger sind hochpräzise ausgeführt, sehr stabil und erfüllen drei Funktionen: Sie fixieren die Kleinteile, ermöglichen die geforderte Luftzirkulation und setzen die Prüflinge über viele Zyklen den beabsichtigten Temperaturschocks aus. Außerdem ist jeder Werkzeugträger und jedes Einlegefach mit einer fortlaufenden Nummer laserbeschriftet, um die exakte Dokumentation der Testläufe zu gewährleisten. Realisieren lässt sich eine solche High-Tech-Lösung freilich nur mit modernen Fertigungsmethoden, wie sie bei LK Mechanik zu finden sind: CNC-Bearbeitungszentren unter anderem für das Laserfeinschneiden und Laserschweißen von dünnen Edelstahlblechen. Schnittspalte von gerade mal 20 µm, Stegbreiten von nur 0,05 Millimeter und Bohrungen mit Durchmesser von 0,10 mm sind da kein Problem. bw









